
Ab Montag, den 7. April 2025, beginnen die Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße B 214 zwischen Steimbke und Wendenborstel. Während der Durchführung der Arbeiten werden sowohl die Fahrbahn als auch teilweise die Fuß- und Radwege voll gesperrt. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ostern 2025 andauern.
Zu den geplanten Arbeiten gehört die Asphaltierung und Fertigstellung des Radwegs zwischen Steimbke und Wendenborstel, ebenso wie die Aufbringung der Fahrbahnmarkierung auf der B 214. Des Weiteren werden verschiedene Restarbeiten abgeschlossen, darunter die Asphaltierung der Aufstellflächen an Bushaltestellen und die Fertigstellung von Pflasterarbeiten in Gemeindestraßen.
Umleitung und Informationen für Anlieger
Für Verkehrsteilnehmer sind Umleitungsstrecken eingerichtet: Aus Osten kommend führt die Umleitung ab Rodewald über die L 192 nach Rethem, von dort geht es weiter über die B 209 bis zur B 215 in Nienburg. Die Umleitung aus Westen verläuft in umgekehrter Richtung. Betroffene Anlieger werden gesondert in dieser Woche informiert, während Hinweise zum Busverkehr an Ort und Stelle ausgehängt werden. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) bittet um Verständnis und Vorsicht im Baustellenbereich, da witterungsbedingte Verzögerungen im Bauablauf möglich sind.
Darüber hinaus ist eine Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Ankum entlang der B 214 in Planung. Die geplante Strecke umfasst etwa 1,8 km, angefangen vom Kreisverkehr B 214/L 74 bis hin zum Knotenpunkt B 214/Grüner Weg/Walsumer Esch. Ziel dieser Umbaumaßnahme ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer sowie die Verbesserung des Ortsbildes und eine Geschwindigkeitsreduzierung in der Ortsmitte.
Die derzeitige Breite des Straßenquerschnitts beläuft sich auf 17,50 Meter, wobei die Fahrbahn 6,50 Meter misst und es sowohl einen 3,25 Meter breiten Mehrzweckstreifen als auch einen 2,25 Meter breiten Gehweg gibt. Der Abschluss der Planung zur Erneuerung des Kanalnetzes durch den Wasserverband Bersenbrück steht bevor, während zusätzliche wasserwirtschaftliche Untersuchungen aufgrund des Hochwasser-Winters 2023/2024 durchgeführt wurden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in die Gesamtplanung einfließen.
Die rechtliche Absicherung der Baumaßnahme ist durch ein Planfeststellungsverfahren vorgesehen, und der Antrag auf Planfeststellung wird voraussichtlich im Herbst 2025 eingereicht. Ein Baubeginn wird für das Frühjahr 2027 angestrebt. Zu den geplanten Umbaumaßnahmen gehören die Neuordnung der Radverkehrsanlagen sowie die Einrichtung beidseitiger 2,50 Meter breiter Geh- und Radwege.
Parkbuchten, Fußgängerüberwege und Querungshilfen sollen ebenfalls eingerichtet werden, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Zudem wird der Radweg auf einer Höhe bleiben, wobei Rampensteine an den Zufahrten zur Höhenanpassung eingesetzt werden. Bushaltestellen werden als Randhaltestellen ausgeführt, wobei der PKW-Verkehr warten muss. Barrierefreie Haltestellen sollen für einen besseren Ein- und Ausstieg sorgen. Der Knotenpunkt L 76 (Alfhauser Straße) hat derzeit lange Wartezeiten, weshalb eine Ampelkreuzung als Lösung vorgeschlagen wird. Des Weiteren besteht am Knotenpunkt B 214/Grüner Weg/Walsumer Esch ein erhöhtes Unfallrisiko aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeiten. Der umliegende Bahnübergang ist nur durch Andreaskreuze gesichert, weshalb eine technische Sicherung gefordert wird. Eine geplante Erweiterung des Gewerbegebiets „Walsumer Esch“ erfordert zudem eine Linksabbiegespur und den Ausbau der Kreuzung.