
Am 26. März 2025 sind in Hamburg insgesamt sieben Straßen mit mobilen Radarfallen ausgestattet. Diese besonderen Überwachungsmaßnahmen dienen der Verkehrssicherheit und können flexibel an die aktuelle Gefahrenlage im Straßenverkehr angepasst werden. Die letzten Aktualisierungen der Standorte der mobilen Blitzer erfolgten um 15:30 Uhr an diesem Tag, wie news.de berichtete.
Mobile Blitzer sind schnell und unkompliziert einsetzbar, sei es auf Stativen oder in abgestellten Fahrzeugen. Sie nutzen entweder elektromagnetische Wellen oder Lichtsignale zur Geschwindigkeitsmessung. Bei Verstößen gegen die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten werden gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO) Bußgelder verhängt. Eine angemessene Geschwindigkeitsanpassung ist wichtig, um die Verkehrssituation sicher zu gestalten.
Technologie und Geschichte der Radarfallen
Radarfallen spielen eine zentrale Rolle in der Verkehrsüberwachung. Laut bussgeldkatalog.org liegt die erste Test-Radarmessung wahrscheinlich im Januar 1957, während die Radarkontrolle im selben Jahr eingeführt wurde. In Deutschland sind mittlerweile etwa 4.400 fest installierte Radarmessgeräte im Einsatz. Diese Messgeräte operieren in der Regel auf Basis des Doppler-Effekts, indem Radarwellen ausgesendet und von Fahrzeugen reflektiert werden.
Im Fall einer Geschwindigkeitsüberschreitung wird eine Fotografie des Fahrzeugs sowie seines Kennzeichens angefertigt. Mobile Radarmessgeräte sind zudem in der Lage, Videoaufzeichnungen zu erstellen, was einen weiteren Schritt in der Verkehrskontrolle darstellt. In Deutschland gilt im Vergleich zu anderen Ländern die Fahrerhaftung; deshalb werden Frontradargeräte bevorzugt. Zu beachten sind Toleranzwerte, bei denen bis zu 3 km/h Abzug für Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3% Abzug für höhere Geschwindigkeiten berücksichtigt werden.
Die Implementierung neuer Technologien, wie etwa der Section Control zur Durchschnittsgeschwindigkeitsmessung über längere Strecken, wird derzeit getestet, allerdings wird auch die Datenschutzproblematik in diesem Kontext behandelt. Ziel der Radarkontrolle ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und durch entsprechende Verkehrserziehung die Unfallzahlen zu verringern.