
Die Boßel-Männer aus Torsholt haben sich am 25. März 2025 die Meisterschaft in der Verbandsliga gesichert und kehren nach zwei Jahren in die höchste Spielklasse zurück. Torsholt hatte zuletzt von 2020 bis 2022 in der höchsten Liga gespielt. Im entscheidenden Match gegen Ruttel endete es 5:5, nachdem Torsholt einen Rückstand von 0:5 aufholte. Kevin Barkemeyer von Torsholt hob die hervorragende Teamleistung und die Saisonbestleistung auf der Rutteler Strecke hervor.
In der Boßel-Bezirksliga der Männer belegte das Team von Hollwege den dritten Platz nach einem eindrucksvollen 11:3-Sieg gegen den Absteiger Schweinebrück. Leuchtenburg konnte sich mit dem sechsten Platz zufrieden geben, während die Ammerländer ihre Saison mit einer 0:6-Niederlage bei Waddewarden beendeten. Westerscheps sicherte sich mit einem klaren 17:0-Sieg gegen Moorriem den Klassenerhalt und war damit der zweite Kantersieg in Folge. Der Vorsitzende von Westerscheps, Axel Kasper, berichtete von einem erfolgreichen Wettkampf, der mit einer Feier im Vereinsheim abgeschlossen wurde. Moorriem nahm die Niederlage sportlich, da sie bereits zuvor den Klassenerhalt gesichert hatten. Stapel schloss die Saison mit einem 5:1-Sieg gegen Portsloge ab, was den Abstieg von Portsloge in die Bezirksliga besiegelte. Der entscheidende Faktor des Spiels war die zweite Gummigruppe von Stapel, die mit vier Schoet Vorsprung gewann.
Boßel-Erfolge in Schweewarden
Am 13. März 2023 wurde ein Doppelsieg der Kreuzmoorer Boßlerinnen und Boßler im Landespokal in Schweewarden gefeiert. Das Frauenteam Kreuzmoor/Bekhausen gewann gegen Reitland mit 1:0. Das Team lag zur Wende noch 0:3 zurück, doch Reitland nahm nach 24 Würfen nur einen Vorsprung von drei Schoet und 20 Metern. In der Rücktour benötigte Reitland 29 Würfe, während Kreuzmoor mit 52 Würfen einen Schoet und 37 Meter herausarbeitete. Die Kapitänin Karin Ledebuhr führte ihr Team zum Sieg.
Das Männermannschaft von Kreuzmoor/Bekhausen konnte ebenfalls einen bemerkenswerten Erfolg feiern, indem sie Grabstede mit 4:1 besiegte. Das Duell war bis zur Wende ausgeglichen, aber Kreuzmoor erkämpfte sich im Laufe des Spiels einen Schoet und 200 Meter. Die Gummigruppe des Wesermarsch-Teams sicherte den Sieg mit 50 Würfen, vier Schoet und 65 Metern. Grabstede konnte lediglich mit 49 Würfen einen Schoet und 66 Meter herausholen. Bernd-Georg Bohlken, der Mannschaftsführer von Grabstede, äußerte seine Unzufriedenheit über die Strecke und die gleichzeitige Mannschaftsmeisterschaft. Kreuzmoors Matthias Gerken erklärte, dass die Holzgruppen auf Augenhöhe waren, während das Gummi gut startete.
Der Doppelsieg war für Kreuzmoor bereits der fünfte im Finale, wobei die Männer zum vierten und die Frauen zum dritten Mal triumphierten. Der letzte Doppelerfolg datiert aus dem Jahr 2016.
Weitere Informationen über den Doppelsieg sind auf der Webseite des Boßelvereins Schweewarden zu finden, die über den aktuellen Stand der Wettbewerbe berichtet.
Für detaillierte Statistiken zur Meisterschaft von Torsholt kann die Berichterstattung auf NWZ Online nachgelesen werden.