
Die Bremer Stadtreinigung hat eine Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Blocklanddeponie auf bis zu 60 Meter Höhe durchführen lassen. Diese Erweiterung könnte es ermöglichen, die Deponie bis zum Jahr 2041 weiterzubetrieben. Aktuell ist die Deponie, die seit 1969 besteht und Bauschutt, belastete Böden sowie asbesthaltige Abfälle aufnimmt, in ihrem jetzigen Zustand nur noch etwa zehn Jahre in der Lage, neuen Müll zu accepting.
In der Untersuchung wird darauf hingewiesen, dass die Abfallhalde voraussichtlich im Jahr 2035 ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Für die geplante Erweiterung wird der Senat, wie buten un binnen berichtete, bereits über die Resultate der Studie informiert. Die Bremer Stadtreinigung (DBS) erhielt im Frühjahr 2024 von der Umweltbehörde den Auftrag zur Erstellung der Machbarkeitsstudie, die nun vorliegt und auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung umfasst.
Details zur geplanten Erweiterung
Die Blocklanddeponie hat eine Fläche von rund 40 Hektar, wobei sich die aktuelle Einlagerungsmenge auf etwa 50.000 Kubikmeter pro Jahr beläuft. Nach der Genehmigung könnte das Planfeststellungsverfahren bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Der Baubeginn der Erweiterung wäre für 2028 vorgesehen. Laut der Wirtschaftlichkeitsanalyse wird ein Überschuss von etwa 1,4 Millionen Euro bis zu den frühen 2040er Jahren erwartet, was die wirtschaftliche Solidität des Vorhabens unterstreicht.
Der Waller Beirat hat gefordert, dass diese Erweiterung die letzte sein soll, weshalb die Planungen für eine neue Deponie schnellstmöglich beginnen sollten. Zudem wird auf die Bedeutung eines neuen Standorts hingewiesen, da bisher kein solcher gefunden wurde. Der Senat wird die erweiterten Pläne am Dienstag behandeln, wie Weser-Kurier berichtet.