
Der SV Werder Bremen steht vor spannenden Herausforderungen mit seinen Verteidigern. Anthony Jung (33) und Milos Veljkovic (29) werden den Verein ablösefrei im Sommer verlassen. Währenddessen bleibt die Zukunft von Niklas Stark (29) ungewiss. Sein Vertrag läuft bis 2026, doch es gibt bereits Fragen zur sportlichen Zukunft des Innenverteidigers.
Stark, der 2022 ablösefrei von Hertha BSC zu Werder wechselte und seitdem 67 Einsätze mit 2 Toren und 2 Vorlagen absolviert hat, möchte frühzeitig Klarheit über seine Situation. Gespräche zur Vertragsverlängerung wurden bislang nicht geführt, und der Verein verspürt keinen Druck, dies kurzfristig zu ändern. „Wir haben keinen Zeitdruck“, erläuterte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder.
Zukunftsfragen und mögliche Abgänge
Der Verein möchte jedoch vermeiden, dass Stark, ähnlich wie Jung und Veljkovic, ablösefrei den Klub verlässt. Stark selbst hat angedeutet, dass er offen für andere Optionen ist, sollte die Vertragsverhandlung nicht seinen Vorstellungen entsprechen. „Ich möchte einen ehrlichen Austausch mit dem Klub“, so Stark. Trotz der Ungewissheit betont er, dass sein Fokus auf dem Rest der Saison liegt.
Niemeyer sieht in Stark eine wichtige Rolle für die kommende Saison, jedoch hat der Spieler auch klargestellt, dass er sich einen Abschied aus Bremen vorstellen könnte, sollte es zu keiner Einigung kommen. Das zukunftsträchtige Verteidigergespräch steht somit auf der Kippe, und die kommenden Monate könnten entscheidend für die sportliche Ausrichtung des Vereins sein.