Friedrichshafen

Mit 90 in den Ruhestand? Schwester Baptista hinterlässt eine Lücke in Friedrichshafens ‘Teestube’

Schwester Baptista feiert 90. Geburtstag und Abschied von ihrem Herzensprojekt

Am Mittwoch wurde Schwester Baptista, eine Ordensschwester, im Haus der kirchlichen Dienste in Friedrichshafen zum 90. Geburtstag gefeiert. Das Fest markiert auch ihren Abschied von ihrem langjährigen Herzensprojekt, der Teestube. Nach 50 Jahren Dienst in Friedrichshafen kehrt sie ins Mutterhaus des Klosters Sießen zurück.

Schwester Baptista galt als moralische Instanz in der Stadt und wurde für ihr unermüdliches Wirken für bedürftige Menschen geehrt. Schon seit den 1960er Jahren versorgte sie Arme und Obdachlose mit Essen. Später verteilte sie gespendete Lebensmittel und gründete den ersten Tafelladen der Stadt. Auf ihre Initiative hin entstand auch die Teestube, die heute eine wichtige Anlaufstelle für Bedürftige ist.

Während der Feierlichkeit wurde Schwester Baptista von vielen Menschen gewürdigt und für ihre Verdienste geehrt. Pfarrer Bernd Herbinger nannte sie eine Ikone der Nächstenliebe und lobte ihr beeindruckendes Wirken. Die Provinzvikarin Schwester Elsbeth Bischof begleitete sie in den letzten Wochen, um ihr den Abschied zu erleichtern.

Schwester Baptista bedankte sich bei allen für die Unterstützung und wünschte sich zum Schluss, dass die Teestube weiterhin offen bleibt und genügend Ehrenamtliche und Spender mobilisiert werden, um sie am Laufen zu halten.

FAQs:

Wer ist Schwester Baptista?

Schwester Baptista ist eine Ordensschwester, die 50 Jahre lang in Friedrichshafen tätig war und sich für bedürftige Menschen engagiert hat.

Welche Projekte hat Schwester Baptista ins Leben gerufen?

Schwester Baptista gründete den ersten Tafelladen der Stadt Friedrichshafen und initiierte die Teestube, die heute eine wichtige Anlaufstelle für Bedürftige ist.

Wie wurde Schwester Baptista für ihr Wirken geehrt?

Schwester Baptista wurde von vielen Menschen, darunter auch hochrangigen Persönlichkeiten wie dem Oberbürgermeister, geehrt und erhielt den Ehrenbrief der Stadt für ihre sozialen Verdienste.

Was passiert nach ihrem Abschied?

Nach ihrem Abschied kehrt Schwester Baptista in das Mutterhaus des Klosters Sießen zurück.

Wie können die Teestube und andere Projekte am Laufen gehalten werden?

Schwester Baptista wünscht sich, dass genügend Ehrenamtliche und Spender mobilisiert werden, um die Teestube und weitere Projekte zur Unterstützung Bedürftiger aufrechtzuerhalten.

Siehe auch:   Familie vom Bodensee reist mit Kleinkind per Rucksack durch Japan - Herausforderungen und kulturelle Unterschiede in Tokio und Nagano

Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.suedkurier.de

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