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Restaurierung der Landshut und neue Heimat in ehemaliger Flugzeugwerft immer noch unbekannt – Bundesamt bestätigt Mietzeit für Halle Q und hohe Kosten

Artikel: Wiedereröffnung der „Landshut“ als Lernort für politische Bildung

Die Situation im Überblick

Der genaue Zeitpunkt der Restaurierung der "Landshut" und ihr Umzug in die ehemalige Flugzeugwerft bleiben weiterhin unbekannt. Es ist jedoch bekannt geworden, dass die Bundesregierung die Halle Q für 15 Jahre gemietet hat und dafür monatlich 47.000 Euro zahlt. Die Halle soll ab 2026 als "Lernort Landshut" genutzt werden, um an die Entführung und Befreiung der Lufthansa-Boeing 737 im Jahr 1977 zu erinnern und politische Bildung zum Thema wehrhafte Demokratie und Extremismus anzubieten. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIma) bestätigte, dass die Miete erst fällig wird, wenn die Halle als Lernort hergerichtet ist. Der Umbau wird von der Firma Air Plus Maintenance GmbH durchgeführt.

Ausführlicher Artikel: Wiedereröffnung der „Landshut“ als Lernort für politische Bildung

Die Pläne zur Restaurierung der "Landshut" und ihrem Umzug in die ehemalige Flugzeugwerft sind immer noch nicht konkretisiert worden. Die genaue Restaurierungszeit und der Umzugstermin bleiben weiterhin unbekannt. Allerdings wurden nun Informationen über den Mietvertrag der Halle Q bekannt, den die Bundesregierung für 15 Jahre abgeschlossen hat. Die Halle Q wird monatlich mit 47.000 Euro gemietet. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) plant, ab 2026 den "Lernort Landshut" in der Halle einzurichten. Dort soll sowohl an die Entführung und Befreiung der Lufthansa-Boeing 737 im Jahr 1977 erinnert als auch politische Bildung zu den Themen wehrhafte Demokratie und Extremismus angeboten werden.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIma), die für die Vermietung der Halle Q zuständig ist, hat zunächst nicht auf Fragen zur Miethöhe und -dauer geantwortet, aber jetzt bestätigt, dass der Mietvertrag eine Laufzeit von 15 Jahren hat. Die monatliche Miete für die Halle, Büros und Freiflächen beträgt 47.000 Euro und beinhaltet sowohl einen Zuschlag für den Umbau der Halle als auch die Grundmiete. Darüber hinaus werden zusätzlich die laufenden Betriebskosten anfallen. Bisher hat die Bundesregierung für das Projekt insgesamt 15 Millionen Euro zugesagt.

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Die Halle Q wird erst dann bezogen, wenn sie als „bedarfsgerecht hergerichtete Liegenschaft“ übergeben wird. Das bedeutet, dass die Halle vorher vom Vermieter umgebaut wird, um sie als Lernort nutzen zu können. Die Firma Air Plus Maintenance GmbH ist der Vermieter der Halle Q. Der Geschäftsführer Laurent Gauthier hat sich nicht öffentlich zu den Mietmodalitäten geäußert, hat aber bestätigt, dass die Nutzung des langjährig leer stehenden Hangars begrüßenswert ist.

Die Planungen für den Umbau der Halle Q zu einem Versammlungsort haben bereits begonnen, nachdem der Mietvertrag unterzeichnet wurde. Die genauen Details zum Zeitplan des Umbaus wurden nicht bekanntgegeben. Die BIma teilt jedoch mit, dass der Einzug Mitte 2024 erfolgen wird. Die Mietkosten sind aufgrund der direkten Lage des Hangars am Flughafen und der Nutzungsmöglichkeit der Start- und Landebahn marktgerecht. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Alternativen gibt es eine hohe Nachfrage am Markt, was zu hohen Mietpreisen führt. Es lagen keine Kaufangebote für den Hangar vor.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) plant bereits die nächste Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der "Landshut". Am 10. November wird eine Veranstaltung mit dem Titel "Lernen am Lernort Landshut" für Lehrer und andere Multiplikatoren stattfinden.

Es wurde auch eine Petition beim Bundestag eingereicht, um die Maschine originalgetreu zu restaurieren. Der Biologe Torsten Goldmann hat die Petition eingereicht, da er der Meinung ist, dass die "Landshut" als Symbol für die wehrhafte Demokratie nicht verrottet stehen gelassen werden darf. Die bpb plant jedoch keine Rekonstruktion des vermeintlichen "Originalzustandes" von 1977, da dies aus didaktischer und restauratorischer Sicht nur Authentizität simulieren würde.

FAQs:

Was ist die Halle Q und wofür wird sie genutzt?

Die Halle Q ist eine ehemalige Flugzeugwerft, die von der Bundesregierung für 15 Jahre gemietet wurde. Sie wird ab 2026 als "Lernort Landshut" genutzt, um an die Entführung und Befreiung der Lufthansa-Boeing 737 im Jahr 1977 zu erinnern und politische Bildung zu den Themen wehrhafte Demokratie und Extremismus anzubieten.

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Wie viel Miete zahlt die Bundesregierung für die Halle Q?

Die Bundesregierung zahlt monatlich 47.000 Euro für die Halle Q. Dieser Betrag beinhaltet einen Zuschlag für den Umbau der Halle zu einem Lernort sowie die Grundmiete für die Halle, Büro- und Freiflächen. Hinzu kommen die laufenden Betriebskosten.

Wann wird die "Landshut" in die Halle Q umziehen?

Der genaue Umzugstermin der "Landshut" in die Halle Q ist noch nicht bekannt. Die BIma teilt jedoch mit, dass der Einzug Mitte 2024 erfolgen soll.

Wird die "Landshut" originalgetreu restauriert?

Nein, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) plant keine Rekonstruktion des vermeintlichen "Originalzustandes" von 1977. Dies wird aus didaktischer und restauratorischer Sicht als Simulierung der Authentizität angesehen.

Wurden Kaufangebote für die Halle Q vorgelegt?

Nein, es lagen keine Kaufangebote für die Halle Q vor. Die hohe Nachfrage am Markt und die begrenzte Anzahl an Alternativen führten zu hohen Mietpreisen.


Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.schwaebische.de

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