Baden-Württemberg

Netzbetreiber ruft erneut zum Stromsparen auf: Zu viel Strom aus dem Norden belastet das Netz in Baden-Württemberg

Stromspar-Appell in Baden-Württemberg aufgrund von Überlastung der Stromleitungen

Der Netzbetreiber TransnetBW hat die Bewohner von Baden-Württemberg dazu aufgerufen, am Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Grund dafür war eine starke Auslastung der Stromleitungen aus dem Norden des Landes in den Süden. Durch diese Überlastung musste Baden-Württemberg große Mengen Strom aus konventionellen Kraftwerken im Ausland beziehen, um das Stromnetz stabil zu halten.

Normalerweise fließt eine große Energiemenge aus dem Norden Deutschlands von sich aus nach Süden. Jedoch könnten die Übertragungsleitungen in Mitteldeutschland, die noch nicht ausgebaut wurden, durch diese starke Flussrichtung beschädigt werden. Deshalb musste in Baden-Württemberg Gegendruck im Stromnetz aufgebaut werden, um möglichen Schäden vorzubeugen.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Stromspar-Appell in Baden-Württemberg erfolgt. Bereits im Frühjahr hatte der Energieversorger an mehreren Tagen dazu aufgerufen, den Stromverbrauch zu reduzieren. Auch damals führten die hohen Mengen an Strom aus dem Norden zu einer Überlastung der Stromleitungen.

FAQs

Warum wurde in Baden-Württemberg ein Stromspar-Appell herausgegeben?

Der Netzbetreiber TransnetBW rief die Bewohner von Baden-Württemberg dazu auf, zwischen 10 und 12 Uhr möglichst wenig Strom zu verbrauchen, da die Stromleitungen aus dem Norden des Landes in den Süden überlastet waren.

Warum konnten die Übertragungsleitungen in Mitteldeutschland beschädigt werden?

Die starke Flussrichtung des Stroms aus dem Norden in den Süden Deutschlands könnte die noch nicht ausgebauten Übertragungsleitungen in Mitteldeutschland beschädigen.

Warum musste Baden-Württemberg Strom aus konventionellen Kraftwerken im Ausland beziehen?

Aufgrund der Überlastung der Stromleitungen aus dem Norden musste Baden-Württemberg große Mengen Strom aus konventionellen Kraftwerken im Ausland beziehen, um das Stromnetz stabil zu halten.

Gab es eine akute Gefahr eines Stromausfalls?

Obwohl die Stromsituation angespannt war, bestand keine akute Gefahr eines Stromausfalls. TransnetBW musste jedoch mehr Aufwand betreiben, um das Netz stabil zu halten.

Wann gab es bereits einen ähnlichen Stromspar-Appell in Baden-Württemberg?

Bereits im Frühjahr gab es mehrere Tage, an denen der Energieversorger die Bewohner von Baden-Württemberg dazu aufgefordert hat, den Stromverbrauch zu reduzieren, aufgrund hoher Mengen Strom aus dem Norden.

Siehe auch:   „Mysteriöse Perlenkette am Himmel über Gomadingen-Marbach: Eine rationale Erklärung für das Phänomen der bewegenden Lichter“

Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.swr.de

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