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Wahlbeteiligung bei Oberbürgermeisterwahl in Offenbach besorgniserregend gering

Felix Schwenke bleibt Oberbürgermeister von Offenbach

Der amtierende Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) wurde erneut in das Amt des Rathauschefs von Offenbach gewählt. Er erhielt fast 70 Prozent der Stimmen und konnte somit im ersten Wahlgang eine klare Mehrheit erzielen. Schwenke äußerte sich erfreut über das Ergebnis und bezeichnete es als große Ehre.

Allerdings war die Wahlbeteiligung sehr gering. Lediglich 26,5 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Bis 14 Uhr hatten nur knapp zehn Prozent der rund 95.000 Wahlberechtigten gewählt. Sowohl Schwenke als auch die anderen drei Kandidaten Andreas Bruszynski (CDU), Gizem Erinç-Çiftçi (Die Linke) und Annette Schaper-Herget (Offenbach für alle) zeigten sich besorgt über die niedrige Wahlbeteiligung.

Schwenke erklärte, dass es in Offenbach eine besondere Herausforderung sei, die Menschen zur Wahl zu mobilisieren. Die Stadt habe deutschlandweit die höchste Fluktuationsquote von zugewanderten und wieder wegziehenden Personen. Dies führe dazu, dass sich viele Menschen nicht mit der Stadt identifizieren können. Es müsse daher täglich daran gearbeitet werden, die Bevölkerung zu erreichen und zur Wahl zu motivieren.

Die Wahlbeteiligung bei dieser Oberbürgermeisterwahl war noch niedriger als bei der vorherigen Wahl im Jahr 2017. Damals lag die Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang bei 30,6 Prozent. In der Stichwahl stieg sie auf 44,0 Prozent an. Die niedrigste Wahlbeteiligung der letzten Jahre wurde 2011 verzeichnet, als nur 25,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben.

Die geringe Wahlbeteiligung wurde von den Kandidaten als besorgniserregend betrachtet. Sie sehen darin einen Ausdruck von Desinteresse und Frustration der Bevölkerung gegenüber kommunaler Politik. Die Politiker betonten die Notwendigkeit, das Interesse für kommunale Themen und Wahlen zu stärken und die Menschen mehr für Politik zu motivieren. Bürgermeisterin Sabine Groß (Grüne) äußerte sich ebenfalls zur niedrigen Wahlbeteiligung und betonte die Schwierigkeit, den Bürgern zu erklären, wie kommunale Entscheidungen getroffen werden.

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Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich die geringe Wahlbeteiligung auf die zukünftige politische Landschaft und die Legitimität des amtierenden Oberbürgermeisters auswirken wird.

FAQs

Frage: Wer wurde zum Oberbürgermeister von Offenbach gewählt?

Antwort: Felix Schwenke (SPD) wurde erneut zum Oberbürgermeister von Offenbach gewählt. Er erhielt fast 70 Prozent der Stimmen und konnte somit im ersten Wahlgang eine klare Mehrheit erzielen.

Frage: Wie hoch war die Wahlbeteiligung bei der Oberbürgermeisterwahl in Offenbach?

Antwort: Die Wahlbeteiligung war sehr gering. Lediglich 26,5 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Bis 14 Uhr hatten nur knapp zehn Prozent der rund 95.000 Wahlberechtigten gewählt.

Frage: Warum war die Wahlbeteiligung so niedrig?

Antwort: Die geringe Wahlbeteiligung wurde auf die hohe Fluktuation von zugewanderten und wieder wegziehenden Personen in Offenbach zurückgeführt. Viele Menschen können sich daher nicht mit der Stadt identifizieren. Zudem wurde Desinteresse und Frustration der Bevölkerung gegenüber kommunaler Politik als mögliche Gründe genannt.

Frage: Wie verhalten sich die Politiker zu der geringen Wahlbeteiligung?

Antwort: Die Politiker äußerten Besorgnis über die niedrige Wahlbeteiligung und betonten die Notwendigkeit, das Interesse für kommunale Themen und Wahlen zu stärken. Sie wollen sich weiterhin dafür einsetzen, die Menschen mehr für Politik zu motivieren. Bürgermeisterin Sabine Groß (Grüne) betonte zudem die Schwierigkeit, den Bürgern zu erklären, wie kommunale Entscheidungen getroffen werden.


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Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.hessenschau.de

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