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Landtagswahl in Hessen: Direktkandidaten des Vogelsbergkreises und Gießen beantworten drängende Fragen

Vogelsbergkreis: Landtagswahl wirft Fragen auf

Am 8. Oktober findet in Hessen die Landtagswahl statt. Auch im Wahlkreis 20, der den Vogelsbergkreis mit Laubach und Rabenau umfasst, treten neun Direktkandidaten aus der Region an. Vorab haben diese Kandidaten drei wichtige Fragen beantwortet.

Wie kann man sicherstellen, dass das Wasser im Vogelsbergkreis dauerhaft fließt?

Die Kandidaten haben verschiedene Vorschläge zur Lösung der Probleme mit dem Wasserkreislauf im Vogelsbergkreis genannt. Dazu gehören die Reduzierung der Wasserlieferungen nach Frankfurt, die Anpassung der Wasserpreise in Frankfurt an das Niveau im Vogelsbergkreis und die Einführung eines Trennsystems in Frankfurt mit dem Mehrerlös. Zudem sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Versiegelung von Flächen zu reduzieren, bestehende Gebäude umzunutzen und Industriebrachen wiederzubeleben.

Wie soll das neue Kreiskrankenhaus Alsfeld finanziert werden?

Der Kreis kann die erforderlichen 85 Millionen Euro für das neue Kreiskrankenhaus in Alsfeld nicht alleine aufbringen. Die Kandidaten sehen ein Krankenhaus jedoch als wichtiges Element zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung vor Ort. Einige Kandidaten stellen die Frage, ob eine Sanierung des bestehenden Gebäudes in Alsfeld nicht sinnvoller und kostengünstiger wäre. Zudem wird auch die Reaktivierung der Geburtenstation vorgeschlagen. Eine qualifizierte Kinderbetreuung wird als unerlässlich für die Zukunft des Kreises angesehen.

Wird das Land die ländlichen Kreise ausreichend finanzieren?

Die Kandidaten sind der Meinung, dass das Land die finanziellen Belastungen der ländlichen Kreise in Zusammenhang mit Kinderbetreuung, Flüchtlingsintegration und anderen kommunalen Aufgaben hinreichend tragen sollte. Die schnelle Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben wird dabei als wichtig erachtet. Zudem sollten Fusionen von Gemeinden vorangetrieben werden, um die Verwaltung schlanker und effektiver zu gestalten.

FAQs

Frage: Was steht bei der Landtagswahl in Hessen am 8. Oktober auf dem Spiel?

Siehe auch:   Neuer Jugendkoordinator für Polizeidirektion Schwalm-Eder: Martin Stumpf tritt sein Amt an

Antwort: Bei der Landtagswahl in Hessen am 8. Oktober werden die Mitglieder des hessischen Landtags gewählt. Die Wahl entscheidet darüber, welche Parteien in den Landtag einziehen und somit maßgeblich an der politischen Gestaltung des Bundeslandes beteiligt sind.

Frage: Welche Fragen wurden den Direktkandidaten im Wahlkreis 20 gestellt?

Antwort: Den Direktkandidaten im Wahlkreis 20 wurden drei Fragen gestellt: Wie kann man sicherstellen, dass das Wasser im Vogelsbergkreis dauerhaft fließt? Wie soll das neue Kreiskrankenhaus Alsfeld finanziert werden? Wird das Land die ländlichen Kreise ausreichend finanzieren?

Frage: Wie wollen die Kandidaten das Problem der Wasserknappheit im Vogelsbergkreis angehen?

Antwort: Die Kandidaten schlagen verschiedene Maßnahmen vor, um das Problem der Wasserknappheit im Vogelsbergkreis anzugehen. Dazu gehören die Reduzierung der Wasserlieferungen nach Frankfurt, die Anpassung der Wasserpreise in Frankfurt an das Niveau im Vogelsbergkreis und die Einführung eines Trennsystems in Frankfurt. Zudem sollen die Versiegelung von Flächen reduziert, bestehende Gebäude umgenutzt und Industriebrachen reaktiviert werden.

Frage: Wie soll das neue Kreiskrankenhaus in Alsfeld finanziert werden?

Antwort: Der Kreis kann die benötigten 85 Millionen Euro für das neue Kreiskrankenhaus in Alsfeld nicht alleine aufbringen. Die Kandidaten schlagen vor, dass das Land finanzielle Unterstützung leistet. Einige Kandidaten fragen jedoch, ob eine Sanierung des bestehenden Gebäudes in Alsfeld nicht sinnvoller und kostengünstiger wäre. Zudem wird die Reaktivierung der Geburtenstation als Option genannt.

Frage: Wie sollen die ländlichen Kreise ausreichend finanziert werden?

Antwort: Die Kandidaten sind der Meinung, dass das Land die finanziellen Belastungen der ländlichen Kreise in Zusammenhang mit Kinderbetreuung, Flüchtlingsintegration und anderen kommunalen Aufgaben hinreichend tragen sollte. Sie schlagen vor, Fusionen von Gemeinden voranzutreiben, um die Verwaltung schlanker und effektiver zu gestalten.

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Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.giessener-allgemeine.de

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