GesundheitGütersloh

Post-Vac-Syndrom: Langzeitfolgen nach Corona-Impfung – Betroffene aus Gütersloh berichten von schweren Impfschäden

Artikel

Impfschäden: Opfer fordern Unterstützung und Aufklärung

Das Thema Impfschäden wird immer präsenter, insbesondere im Kreis Gütersloh, wo eine Selbsthilfegruppe namens "Post-Vac-Syndrom" gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus Menschen, die nach einer Impfung mit dem Wirkstoff von Astra-Zeneca und BioNTech/Pfizer unter lang anhaltenden Symptomen und schweren Impfschäden leiden. Eine Betroffene namens Daniela schildert, dass sie nach ihrer dritten Impfung mit Astra-Zeneca unter Symptomen wie Herzrasen, Kopfweh und Muskelschmerzen leidet, aber auch an einer schweren Erkrankung namens Thrombozytopenie, bei der das Blut zu dünn ist und spontane Blutungen auftreten.

Die Selbsthilfegruppe Post-Vac-Syndrom wurde bereits im Januar gegründet und wird von Dorothee Beckord geleitet, die selbst seit zwei Jahren unter Schmerzen leidet und den Impfstoffhersteller BioNTech/Pfizer auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt hat. Die Zahl der Mitglieder in der Gruppe wächst stetig und es gibt bereits juristische Auseinandersetzungen, wie zum Beispiel den Fall von Dorothee Beckord, der im Dezember vor Gericht verhandelt wird.

Um Aufklärung und Unterstützung in Fällen von Impfschäden zu leisten, wurde der Verein Post-Vac-Hilfe gegründet. Der Verein hat bereits zahlreiche Mitglieder und hat das Ziel, Menschen zu helfen, die infolge einer medizinischen Behandlung, insbesondere der Covid-19-Impfung, unter gesundheitlichen Nebenwirkungen leiden. Dazu gehören diagnostische Verfahren und die Unterstützung bei rechtlichen Belangen. Der Verein möchte auch über mögliche Impfschäden aufklären und darauf hinweisen, dass die Betroffenen oft von den Behörden im Stich gelassen werden.

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe kämpfen nicht nur mit ihren gesundheitlichen Problemen, sondern auch mit der öffentlichen Wahrnehmung. Sie betonen, dass sie weder Coronaleugner noch Impfgegner sind, sondern sich freiwillig impfen ließen und nun gesundheitliche Probleme haben. Sie fordern mehr Unterstützung von der Gesellschaft, sei es durch Forschungsgelder oder die Anerkennung von Impfschäden durch staatliche Institutionen wie den Landschaftsverband.

Siehe auch:   Mecklenburg-Vorpommern: Gesundheitsministerin fordert Alkoholverbot für Jugendliche in Bars und Restaurants

Einige der Mitglieder der Selbsthilfegruppe berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit Impfschäden, wie zum Beispiel Atrophie im Gehirn und den Muskeln, Gelenk- und Muskelschmerzen, Luftnot, Müdigkeit, Missempfindungen, Taubheitsgefühl, Fieberschüben, Hautausschlag und Haarausfall. Um über ihre Fälle zu informieren und sich auszutauschen, organisiert die Selbsthilfegruppe einen Infoabend, bei dem auch der Verein Post-Vac-Hilfe vorgestellt wird. Es wird auch ein Diplom-Molekularbiologe anwesend sein, der erklären wird, wie die Impfung im Körper wirkt, warum es zu Impfschäden kommen kann und wie sich diese von Long Covid unterscheiden.

Die Betroffenen hoffen auf mehr Aufklärung und Unterstützung, sowohl für ihre individuellen Fälle als auch für alle Menschen, die unter Impfschäden leiden. Sie wollen darauf hinweisen, dass Impfschäden real sind und dass es wichtig ist, die möglichen Risiken und Nebenwirkungen der Impfung zu kennen und zu berücksichtigen.

FAQs

Was ist das Post-Vac-Syndrom?

Das Post-Vac-Syndrom bezeichnet die schweren Fälle von Impfschäden, bei denen Menschen nach einer Covid-19-Impfung unter lang anhaltenden Symptomen und gesundheitlichen Problemen leiden.

Wo gibt es eine Selbsthilfegruppe für Betroffene von Impfschäden?

Im Kreis Gütersloh wurde die Selbsthilfegruppe Post-Vac-Syndrom gegründet, in der sich Betroffene austauschen und gegenseitige Unterstützung finden können.

Was ist das Ziel des Vereins Post-Vac-Hilfe?

Der Verein Post-Vac-Hilfe wurde gegründet, um Menschen zu helfen, die infolge einer medizinischen Behandlung, insbesondere der Covid-19-Impfung, unter gesundheitlichen Nebenwirkungen leiden. Der Verein bietet Unterstützung bei diagnostischen Verfahren und rechtlichen Belangen und möchte auch über mögliche Impfschäden aufklären.

Welche Symptome können nach einer Impfung auftreten?

Nach einer Impfung kann es zu verschiedenen Symptomen kommen, darunter Herzrasen, Kopfweh, Muskelschmerzen, Thrombozytopenie, Atrophie im Gehirn und den Muskeln, Gelenk- und Muskelschmerzen, Luftnot, Müdigkeit, Missempfindungen, Taubheitsgefühl, Fieberschüben, Hautausschlag und Haarausfall.

Wie unterscheidet sich Impfschaden von Long Covid?

Impfschäden können ähnliche Symptome wie Long Covid verursachen, sind jedoch das Ergebnis einer Impfung, während Long Covid nach einer Covid-19-Erkrankung auftritt.

Siehe auch:   Unfall im Berufsverkehr: Lkw-Fahrer eingeklemmt auf der A10 bei Schönefeld

Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.nw.de

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"