Ludwigshafen

Anwohnerparken in Ludwigshafen wird teurer: Gebühren steigen von 30 Euro auf 180 Euro pro Jahr

Ludwigshafen erhöht die Gebühren für Anwohnerparken

Die Stadtverwaltung von Ludwigshafen hat beschlossen, die Gebühren für das Anwohnerparken von bisher 30 Euro pro Jahr auf 180 Euro pro Jahr zu erhöhen. Der Stadtrat stimmte diesem Vorschlag am Montagabend zu. Die Stadtverwaltung argumentiert damit, dass das bisherige Anwohnerparken zu günstig sei und viele Wohnviertel dadurch völlig zugeparkt seien. Die erhöhten Gebühren sollen dazu beitragen, dass mehr Autos aus den innerstädtischen Wohnvierteln verdrängt werden. Die Stadt plant ein neues Parkraumkonzept, bei dem nur noch Anwohner in den Wohngebieten parken dürfen, während Pendler, Geschäftskunden und andere Besucher auf Parkhäuser, Tiefgaragen und öffentliche Parkplätze ausweichen sollen. Es wurde auch festgestellt, dass es in den Wohnvierteln mit Bewohnerparkzonen viele Falschparker gibt. Die Stadtverwaltung beabsichtigt, mehr Personal für Parkplätze und Kontrollen einzusetzen, um das neue Konzept umzusetzen. Ein neues Gesetz ermöglicht der Stadt Ludwigshafen erstmals, eine eigene Gebührenordnung für Anwohnerparkausweise zu erlassen. Die Stadt führt jährliche Kosten von rund einer halben Million Euro für den Unterhalt der öffentlichen Parkplätze an. Neben der Erhöhung der Gebühren plant die Stadt auch, die Anzahl der Karten, die Anwohner an Besucher weitergeben können, zu begrenzen und das kostenlose Parken für E-Autos abzuschaffen.

FAQs

Was sind die Gründe für die Erhöhung der Gebühren für Anwohnerparken in Ludwigshafen?

Die Stadtverwaltung von Ludwigshafen argumentiert, dass die bisherigen Gebühren für das Anwohnerparken zu günstig waren, was zu einer Überfüllung der Wohnviertel mit Autos führte. Durch die Erhöhung der Gebühren hofft die Stadt, mehr Autos aus den innerstädtischen Wohngebieten zu verdrängen.

Wie sieht das neue Parkraumkonzept in Ludwigshafen aus?

Das neue Parkraumkonzept sieht vor, dass nur noch Anwohner in den Wohngebieten der Innenstadt parken dürfen. Pendler, Geschäftskunden und andere Besucher werden ermutigt, auf Parkhäuser, Tiefgaragen und öffentliche Parkplätze auszuweichen.

Siehe auch:   Wirt in Ludwigshafener Gaststätte getötet - Ermittler suchen nach Verdächtigem

Gibt es viele Falschparker in den Wohnvierteln mit Bewohnerparkzonen in Ludwigshafen?

Ja, nach einer Verkehrszählung gab es in den Wohnvierteln mit Bewohnerparkzonen in der Innenstadt viele Falschparker. Ein Beispiel dafür ist der Stadtteil Friesenheim, in dem BASF-Mitarbeiter den öffentlichen Parkraum zu Lasten der Bewohner nutzen.

Hat die Stadt Ludwigshafen genug Personal, um das neue Parkraumkonzept umzusetzen?

Nein, die Stadt hat nicht genug Personal für die Umsetzung des neuen Parkraumkonzepts. Sie plant, mehr Mitarbeitende im Ordnungsamt und bei den Wirtschaftsbetrieben einzusetzen.

Was ermöglicht das neue Gesetz für die Stadt Ludwigshafen?

Das neue Gesetz ermöglicht es der Stadt Ludwigshafen erstmals, eine eigene Gebührenordnung für Anwohnerparkausweise zu erlassen. Dadurch kann die Stadt die Kosten für den Unterhalt der öffentlichen Parkplätze, Parkscheinautomaten, Personal usw. in die Gebühren einbeziehen.


Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.swr.de

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