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Familie aus Landsberg klagt gegen Ungleichbehandlung: Deutschlandticket als Schülerfahrkarte im Saalekreis sorgt für Kontroversen

Im Saalekreis fahren Schüler seit Beginn des Schuljahres mit dem Deutschlandticket zur Schule. Auch abseits ihres Schulwegs können sie das Ticket bundesweit nutzen. Anspruch darauf haben aber nur Kinder, deren Schulweg mehrere Kilometer lang ist. Eine Familie aus Landsberg, deren Kind keine Schülerfahrkarte hat, findet das ungerecht. Der Fall liegt jetzt beim Verwaltungsgericht in Halle.

Eine Familie aus Landsberg hat eine Klage gegen den Saalekreis eingereicht. Sie sind unzufrieden mit der Entscheidung des Saalekreises, das Deutschlandticket als Schülerfahrkarte einzuführen. Die Klage wurde beim Verwaltungsgericht in Halle eingereicht und das Gericht plant, im September darüber zu entscheiden.

Im Saalekreis nutzen Schüler seit Beginn des Schuljahres das Deutschlandticket, um zur Schule zu fahren. Zunächst gilt das Ticket bis Ende des Jahres als Schülerfahrkarte. Laut der Satzung des Kreises haben Kinder und Jugendliche Anspruch auf eine Schülerfahrkarte, wenn sie nicht in direkter Nähe zur Schule wohnen. Für die ersten vier Jahrgänge müssen es mindestens zwei Kilometer Entfernung sein, für die Klassenstufen fünf bis zehn mindestens drei Kilometer.

Das Deutschlandticket ermöglicht den Schülern nicht nur den Schulweg, sondern bundesweit den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Die Kläger argumentieren, dass dies ungerecht sei und Schüler benachteilige, die keine Schülerfahrkarte erhalten. Ihr Kind wohnt nur wenige hundert Meter von der Schule entfernt und hat daher keinen Anspruch auf das Ticket.

FAQs:

Was ist das Deutschlandticket?

Das Deutschlandticket ermöglicht Schülern im Saalekreis, den öffentlichen Nahverkehr sowohl für den Schulweg als auch außerhalb des Schulwegs bundesweit zu nutzen.

Wer hat Anspruch auf eine Schülerfahrkarte im Saalekreis?

Laut der Satzung des Kreises haben Kinder und Jugendliche Anspruch auf eine Schülerfahrkarte, wenn sie nicht in direkter Nähe zur Schule wohnen. Für die ersten vier Jahrgänge müssen es mindestens zwei Kilometer Entfernung sein, für die Klassenstufen fünf bis zehn mindestens drei Kilometer.

Warum klagt die Familie aus Landsberg?

Die Familie aus Landsberg ist unzufrieden damit, dass das Deutschlandticket als Schülerfahrkarte eingeführt wurde. Ihr Kind wohnt nur wenige hundert Meter von der Schule entfernt und hat daher keinen Anspruch auf das Ticket. Sie finden diese Entscheidung ungerecht und haben deshalb eine Klage beim Verwaltungsgericht in Halle eingereicht.

Siehe auch:   Stadt Salzwedel und Altmarkkreis kooperieren: Gemeinsames Vorgehen bei Geschwindigkeitskontrollen im Altmarkkreis

Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.mdr.de

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