Dresden

Dresden – Baustellen auf der A4 sorgen für kilometerlangen Stau: Wo sind die Bauarbeiter?

Lage der A4 in Sachsen bleibt angespannt

Seit dem Frühjahr gibt es immer wieder Stau auf der A4 in Sachsen aufgrund von Baustellen. Die langen Baustellenabschnitte und der dadurch verursachte Verkehrsstau sorgen für viel Ärger bei den Verkehrsteilnehmern. Doch trotz des alltäglichen Staus scheint es kaum Bauarbeiter auf den Baustellen zu geben, was zu Irritationen bei den wartenden Autofahrern führt.

Der Oberbürgermeister der Stadt Hainichen, Dieter Greysinger, äußert sich frustriert über die fehlende Präsenz der Bauarbeiter. Er bezeichnet die Situation als "katastrophal" und empfindet es als Provokation, dass in den Medien über Staus aufgrund von Bauarbeiten berichtet wird, obwohl die Bauarbeiter vor Ort nicht zu sehen sind.

Die Baustelle auf der A4 erstreckt sich seit dem Frühjahr auf einer Strecke von insgesamt 8,3 Kilometern zwischen Nossen und Dresden. Es wird an verschiedenen Abschnitten gearbeitet, darunter eine 5 Kilometer lange Baustelle auf der Richtungsfahrbahn Görlitz und eine 3,4 Kilometer lange Baustelle hinter Dresden-Altstadt Richtung Chemnitz. Die geplanten Kosten für das Bauprojekt belaufen sich auf insgesamt 20,7 Millionen Euro.

Landrat Dirk Neubauer vom Landkreis Mittelsachsen beschwert sich ebenfalls über die Baustelle. Er bezeichnet sie als wiederkehrenden Engpass und kritisiert, dass hier grundsätzlich etwas schiefgeht.

Die fehlende Präsenz der Bauarbeiter auf den Baustellen wirft Fragen auf. Tino Möhring von der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Ost, erklärt, dass das Fehlen von Bauarbeitern nicht zwangsläufig bedeutet, dass nicht gearbeitet wird. Ein Grund dafür ist, dass Material und Lkw-Fahrten, die für die Baustelle benötigt werden, nicht zur Stoßzeit angeliefert oder abgefahren werden. Zudem gibt es Qualitätskontrollen und Pausen für die Aushärtezeiten frischer Fahrbahnen, die dazu führen, dass zu manchen Zeiten keine Bauarbeiter vor Ort sind. Des Weiteren sind Arbeiten, die zum Beispiel im Bereich von Bauwerken oder im Böschungsbereich stattfinden, nicht immer sichtbar.

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Der ADAC Sachsen hat ebenfalls Beschwerden über scheinbar untätige Baustellen erhalten. Aufgrund des Arbeitsschutzrechts und Platzmangels kann eine Zusatzspur für Lkw leider nicht eingerichtet werden. Die Autobahn GmbH-Chefs wurden daher zu einem Krisengipfel zitiert und versichern, dass sie nun bei Tageslicht in zwei Schichten arbeiten und die Baustelle bis zum Winter fertigstellen wollen. Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, sich auf der äußersten linken Spur einzureihen, um einigermaßen voranzukommen.

Die Situation auf der A4 in Sachsen bleibt daher angespannt, da trotz der Baustellen und des alltäglichen Staus die Bauarbeiter auf den Baustellen oft nicht zu sehen sind. Die Autobahn GmbH verspricht jedoch, dass sie Maßnahmen ergreift, um die Baustelle zügig abzuschließen und den Verkehr wieder reibungsloser fließen zu lassen.

FAQs

Frage: Warum sind auf den Baustellen kaum Bauarbeiter zu sehen?\
Antwort: Das Fehlen von Bauarbeitern bedeutet nicht zwangsläufig, dass nicht gearbeitet wird. Die Materiallieferungen und Lkw-Fahrten werden nicht zur Stoßzeit durchgeführt und es gibt auch Qualitätskontrollen sowie Pausen für die Aushärtezeiten frischer Fahrbahnen. Zudem finden einige Arbeiten an Stellen statt, die für die Verkehrsteilnehmer nicht sichtbar sind.

Frage: Wie lange wird die Baustelle auf der A4 voraussichtlich dauern?\
Antwort: Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis zum Winter abgeschlossen sein. Die geplanten Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf insgesamt 20,7 Millionen Euro.

Frage: Was unternimmt der ADAC, um die Situation zu verbessern?\
Antwort: Der ADAC hat die Autobahn GmbH-Chefs zu einem Krisengipfel zitiert und angeregt, eine zweite LKW-Spur einzurichten. Aufgrund des Arbeitsschutzrechts und Platzmangels ist dies jedoch nicht möglich. Die Autobahn GmbH verspricht, nun bei Tageslicht in zwei Schichten zu arbeiten und die Baustelle bis zum Winter fertigstellen zu wollen.

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Frage: Was können Autofahrer tun, um den Stau zu umgehen?\
Antwort: Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, sich auf der äußersten linken Spur einzureihen, um einigermaßen voranzukommen. Allerdings sollte beachtet werden, dass dies nur eine vorübergehende Lösung ist und der Verkehrsstau durch die Baustelle anhalten kann.


Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.bild.de

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