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Vogtlandkreis reaktiviert Krisenstab Asyl: Kapazitätsgrenze bei Unterbringung von Geflüchteten erreicht

Kapazitätsgrenze im Vogtland: Mehr als 2.000 Geflüchtete nicht möglich

Im Vogtlandkreis wird der Platz für die Unterbringung von Geflüchteten knapp. Deshalb hat der Landkreis seinen Krisenstab Asyl reaktiviert. Laut Landrat Thomas Hennig sind kaum noch Kapazitäten für die Aufnahme von neuen Geflüchteten übrig. Aktuell leben bereits 1.650 Geflüchtete im Vogtlandkreis, die in 600 Wohnungen und einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht sind. Hennig gibt an, dass es ab einer Zahl von mehr als 2.000 Geflüchteten sehr schwierig wird, da die Kapazitäten, das Personal und die Finanzen an ihre Grenzen stoßen. Der Krisenstab plant nun, Unterkünfte, die im Bestand sind und stillgelegt wurden, wieder zu aktivieren, um vor dem Problem der Überbelegung zu sein. Dabei soll ein Puffer von rund 25 Prozent an freien Unterkünften geschaffen werden, allerdings sollen keine Turnhallen oder Gemeinschaftsunterkünfte blockiert werden. Hennig fordert außerdem Grenzkontrollen in Sachsen, um die Abweisung von Geflüchteten an der Grenze zu ermöglichen.

FAQs

Was ist die aktuelle Situation im Vogtlandkreis bezüglich der Unterbringung von Geflüchteten?

Der Vogtlandkreis hat aufgrund knapper Kapazitäten für die Aufnahme von neuen Geflüchteten seinen Krisenstab Asyl reaktiviert. Aktuell leben bereits 1.650 Geflüchtete im Vogtlandkreis, die in 600 Wohnungen und einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht sind.

Wie viele Geflüchtete können im Vogtlandkreis maximal untergebracht werden?

Laut Landrat Thomas Hennig wird es ab einer Zahl von mehr als 2.000 Geflüchteten sehr schwierig, da die Kapazitäten, das Personal und die Finanzen an ihre Grenzen stoßen.

Was plant der Krisenstab im Vogtlandkreis, um die Überbelegung zu verhindern?

Der Krisenstab möchte Unterkünfte, die im Bestand sind und stillgelegt wurden, wieder aktivieren, um vor dem Problem der Überbelegung zu sein. Dazu soll ein Puffer von rund 25 Prozent an freien Unterkünften geschaffen werden. Dabei sollen jedoch keine Turnhallen oder Gemeinschaftsunterkünfte blockiert werden.

Welche Forderung stellt Landrat Thomas Hennig?

Hennig fordert Grenzkontrollen in Sachsen, um die Abweisung von Geflüchteten an der Grenze zu ermöglichen. Er sieht die Verteilung von Geflüchteten in Deutschland als sehr ungerecht an, da Deutschland über 25 Prozent der Hauptlast trage.

Siehe auch:   15 000 Haushalte ohne Internet: Baggerfahrer legt Nordwestmecklenburg lahm

Gefundene Quellen für diesen Artikel: 4
Wichtigste Quelle für die Basisinformationen und Factcheck: www.tagesschau.de

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