
Arminia Bielefeld hat sich am 1. April 2025 im DFB-Pokal-Halbfinale mit einem spannenden 2:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen durchgesetzt und zieht somit erstmals in der Vereinsgeschichte ins Finale ein. Die Begegnung fand vor 26.601 Zuschauern statt und zeigte einen eindrucksvollen Kampfgeist von Bielefeld.
Die Partie begann mit einem frühen Rückstand für Bielefeld, als Jonathan Tah in der 17. Minute nach einer Ecke für Leverkusen traf. Doch die Mannschaft gab nicht auf: Marius Wörl erzielte den Ausgleich nach einem Fehler von Piero Hincapié in der 20. Minute. Kurz vor der Halbzeit, in der 45.+3 Minute, brachte Maximilian Großer Bielefeld mit einem Freistoßtor nach einer Flanke von Louis Oppie in Führung.
Leverkusen kommt nicht zum Zuge
In der zweiten Halbzeit fand Leverkusen nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Die Kreativität, die normalerweise Florian Wirtz ins Spiel bringt, fehlte der Mannschaft, was dazu führte, dass sie Schwierigkeiten hatten, Chancen zu kreieren. Während Bielefeld in allen Aspekten des Spiels überlegen war, kam Leverkusen in der Schlussphase zwar zu gefährlicheren Abschlüssen, konnte jedoch den Ausgleich nicht erzielen. Bielefelds Torwart Jonas Kersken und der Pfosten verhinderten weitere Treffer.
Die Enttäuschung bei Leverkusen ist spürbar, zumal das Team im vergangenen Jahr das Double gewonnen hat und nun droht, diese Saison ohne Titel abzuschließen. In der Bundesliga liegt Leverkusen aktuell sechs Punkte hinter dem FC Bayern München und ist bereits aus der Champions League ausgeschieden.
Für Bielefeld war dieser Sieg ein historischer Moment, da das Team in diesem Wettbewerb als das am niedrigsten eingestufte gegnerische Team auftrat und zuvor Union Berlin, Freiburg und Werder Bremen besiegte. Bielefeld wird im Mai im Finale nach Berlin fahren, um gegen den noch unbekannten Gegner anzutreten.
Die Spielerbewertungen aus dem Spiel zeigen eine starke Leistung von Bielefeld, während die Spieler von Leverkusen, einschließlich Lukas Hradecky und Piero Hincapié, nicht überzeugen konnten. Der GGFN Man of the Match wurde ebenfalls an Arminia Bielefeld vergeben, was die Gesamtleistung der Mannschaft unterstreicht.