
In der Nacht vom 21. auf den 22. März 2025 wurden zahlreiche Polarlichter deutschlandweit gesichtet. Besonders eindrucksvoll waren die Erscheinungen in Bayern, Bamberg und Niedersachsen (Lingen). Nutzer in sozialen Medien teilten beeindruckende Bilder von den Lichtern aus verschiedenen Regionen, darunter die Oberpfalz und Hessen.
Das Ereignis wurde durch Saharastaub in der Luft verstärkt, was das Sichtbild der Polarlichter noch beeindruckender machte. Laut Merkur wurde die Wahrscheinlichkeit, Polarlichter zu beobachten, am 22. März als „erhöht“ eingestuft.
Geomagnetische Bedingungen
Für die Nacht vom 22. auf den 23. März wurden niedrigere geomagnetische Bedingungen (Kp) prognostiziert. Allerdings erwartet die Webseite SolarHam vom 23. bis 25. März einen moderaten bis starken geomagnetischen Sturm, der die Chancen auf weitere Sichtungen erhöhen könnte.
Polarlichter entstehen durch koronale Massenauswürfe (CME) oder Sonnenstürme, die mit dem Magnetfeld der Erde interagieren. Wie in einem Artikel von Physikerinnen erklärt wird, ist die häufigste Farbe der Polarlichter Grün, was durch Sauerstoffatome in etwa 100 km Höhe verursacht wird. Weitere Farbtöne, wie Rot, Blau und Violett, entstehen in höheren Atmosphärenschichten durch Interaktionen mit Stickstoff.