Hamburg

Kunst im Wandel: Wie drei Künstler die Fragilität des Seins zeigen

Am 2. April 2025 eröffnet in der Galerie von Wegen die Gruppenausstellung „was bleibt?!“. Diese Ausstellung steht ganz im Zeichen von Vergänglichkeit und Wandel und präsentiert die Arbeiten dreier Künstler*innen, die jeweils auf ihre Weise das Thema des Bleibenden im Fluss des Werdens thematisieren, wie Mit Vergnügen Hamburg berichtete.

Die Ausstellung läuft vom 22. Februar bis zum 19. April 2025 und versammelt die Werke von Maria Bang Espersen, Lennart Grau und Jakob Scheidt. Jeder der Künstler*innen bringt seine eigene Perspektive in diese Reflexion über Vergänglichkeit und Erinnerung ein, wie Monopol Magazin ergänzte.

Künstlerische Ansätze

Maria Bang Espersen beschäftigt sich mit Glas und formt Skulpturen, die die Fragilität des Materials in Verbindung mit den extremen Temperaturen, die zur Glasbearbeitung notwendig sind, thematisieren. Ihre Werke reflektieren Bewegung und den Übergang zwischen verschiedenen Zuständen und stellen Fragen zur Identität der verwendeten Materialien.

Lennart Grau kombiniert in seiner Malerei die Elemente der Abstraktion und Figuration. Durch pastose Farbaufträge schafft er reliefartige Strukturen, die von mythologischen Szenen, Fresken und Porträts inspiriert sind. Seine Arbeiten hinterfragen die Erkennbarkeit von Bildern der Vergangenheit in der Gegenwart und fordern den Betrachter heraus, sich mit den Veränderungen von Darstellungen und Erinnerungen auseinanderzusetzen.

Jakob Scheidt nutzt den Prozess des Übermalens und Abtragens von Farbe, um eine zeitliche Dimension in seinen Gemälden zu erreichen. Jedes verworfene Element hinterlässt seine Spuren und schafft so einen Dialog zwischen Flüchtigkeit und Beständigkeit. Seine Werke bewegen sich zwischen Traum und Realität und thematisieren das Zerfallen des Bekannten in Fragmente.

Die Ausstellung fordert die Besucher*innen auf, über die Wechselwirkungen zwischen Vergänglichkeit und Bestand nachzudenken und lädt zur Reflexion über das, was bleibt, auch in einer sich stetig verändernden Welt.

Ort des Geschehens

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