
Am Sonntag, den 16. Februar, findet in Stade eine Kundgebung unter dem Motto „Liebe ist stärker als Hass“ statt. Diese Veranstaltung, die von Ruben Pampoukidis vom Veranstalter-Team organisiert wird, wird von 11 bis 12 Uhr am Platz Am Sande durchgeführt. Ziel der Kundgebung ist es, ein starkes Zeichen für Toleranz, Vielfalt und demokratische Werte zu setzen.
In der Ankündigung wurde betont, dass die Kundgebung eine Reaktion auf die zunehmenden rechtsextremen Parolen in sozialen Medien darstellt. Die Teilnehmer werden eingeladen, Plakate und Banner mitzubringen, und die Veranstaltung soll durch inspirierende Redebeiträge sowie Gemeinschaftsaktionen bereichert werden. Es wird mit mehr als 500 Teilnehmern gerechnet, darunter auch Unterstützer wie „Omas gegen Rechts“ und die Pfadfinder vom VCP Stamm Adiko.
Unterstützung und Mitwirkung
Die Stader Ahmadiyya-Gemeinde wird bei der Veranstaltung durch die Übernahme der Ordnerdienste aktiv beteiligt sein. Alle demokratischen Parteien, Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme aufgerufen, um gemeinsam ein klares Zeichen für eine lebendige Demokratie und ein respektvolles Miteinander zu setzen.
Zusätzlich zu dieser lokalen Initiative werfen Studien, wie die von Alves, Pinto und Marques, einen Blick auf die Zusammenhänge zwischen Unsicherheit, Nationalismus und anti-immigrantischen Einstellungen. Diese Forschungen beleuchten, wie Krisen und gesellschaftliche Unsicherheiten potenziell extremistisches Verhalten fördern können, was in der aktuellen politischen Landschaft von Bedeutung ist, wie auch in anderen Arbeiten über rechtsextreme Einstellungen untersucht wird, wie in einem Artikel von Zick und Sandal-Önal dargestellt wird.
Die Kundgebung in Stade ist somit nicht nur ein lokales Ereignis, sondern auch Teil eines größeren Diskurses über Vielfalt und Toleranz in einer Zeit, in der rechtsextreme Ideologien zunehmend präsent sind.