Delmenhorst

Sommerzeit 2025: Gesundheitsgefahren durch Zeitumstellung im Fokus!

Am 30. März 2025 fand in Deutschland sowie anderen EU-Ländern die Zeitumstellung auf Sommerzeit statt. Um 2:00 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt. Die Gültigkeit der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) erstreckt sich bis zum 26. Oktober und soll eine bessere Ausnutzung der Tageshelligkeit ermöglichen. Die Zeitumstellung wurde in Deutschland seit 1980 wieder eingeführt.

Die Verantwortung für die exakte Zeitumstellung liegt bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Diese setzt die Maßnahmen der Zeitumstellung um, und die Zeit wird über den Langwellensender „DCF77“ in Mainflingen verbreitet. Trotz der Vorteile wurde in der Vergangenheit die EU-Kommission aktiv und regte vor sechs Jahren an, die Zeitumstellung abzuschaffen. Ein neuer Vorstoß wurde jetzt ins Leben gerufen, wobei eine Einigung unter den EU-Mitgliedstaaten noch aussteht. Die polnische EU-Ratspräsidentschaft hat erkannt, dass es an Mixunterstützung für den Vorschlag fehlt.

Gesundheitliche Aspekte der Zeitumstellung

Die Zeitumstellung ist nicht ohne Folgen; viele Menschen berichten von gesundheitlichen Problemen. Laut verschiedenen Berichten kann die Umstellung gesundheitliche Beschwerden auslösen und das Risiko für Verkehrsunfälle in den Tagen nach der Umstellung erhöhen. In den USA stieg die Unfallrate um bis zu fünf Prozentpunkte. Besonders gefährdet sind Menschen mit chronischen Erkrankungen, da diese häufig eine Verschlechterung ihrer Gesundheit durch die Zeitumstellung erfahren. Dr. Jens Simon von der PTB hat erklärt, dass die technische Umsetzung der Abschaffung der Zeitumstellung einfach wäre. Dennoch ist der politische Wille zur Abschaffung unklar, obwohl die EU-Kommission Gespräche anregt.

Die Zeitumstellung ist durch die Richtlinie 2000/84/EG geregelt, und jegliche Änderungen müssen auf EU-Ebene beschlossen werden. Eine Einschätzung der Meinungen unter den Mitgliedstaaten wird von der polnischen EU-Ratspräsidentschaft eingeholt, um eine mögliche Abschaffung zu diskutieren.

Weitere Informationen sind unter oz-online.de und bild.de verfügbar.

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