
Am 18. Januar 2025 kam es zu einem Überfall auf eine Tankstelle in Barnstorf, Niedersachsen, kurz vor Ladenschluss. Laut Polizeiinspektion Diepholz betrat ein maskierter Mann gegen 22.00 Uhr den Verkaufsraum. Der Täter, der zwischen 20 und 25 Jahre alt und etwa 180 cm groß war, bedrohte die 28-jährige Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld. Die Angestellte gab ihm das geforderte Bargeld, woraufhin der Täter in ein nahegelegenes Waldstück flüchtete.
Bei der Suche nach dem Täter gab die Polizei eine detaillierte Beschreibung zu den Kleidungsstücken und zur Erscheinung des Verdächtigen heraus. Der maskierte Mann trug eine schwarze Steppjacke mit einem roten Markenlogo, schwarze Hosen, möglicherweise von adidas, sowie schwarze Handschuhe und Schuhe mit weißer Sohle. Er hatte eine Bauchtasche mit einem schwarzen Logo dabei und sprach akzentfrei Deutsch. Die Polizei Diepholz bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05441 / 9710 oder über die Dienstnummer von Thomas Gissing.
Ähnliche Vorfälle in Bad Godesberg
In einem weiteren Vorfall wurde am gleichen Abend eine Tankstelle in Bad Godesberg-Pennenfeld überfallen. Wie ga.de berichtete, betrat der unbekannte Täter gegen 21.45 Uhr den Kassenraum, maskiert und mit einer Pistole bewaffnet. Auch hier wurde der Angestellte gezwungen, Bargeld herauszugeben, bevor der Täter in Richtung Mainzer Straße flüchtete. Der Täter war etwa 1,80 Meter groß und schlank, und trug einen roten, langärmligen Jogginganzug mit schwarz-weißen Streifen, einen schwarzen Daunenmantel mit Fellimitat an der Kapuze sowie schwarze Sneaker. Er war ebenfalls maskiert und sprach akzentfreies Deutsch.
Ein möglicher Zusammenhang zwischen den beiden Überfällen wird derzeit von der Polizei geprüft. Zeugen beider Vorfälle werden gebeten, sich zu melden, und können dies telefonisch unter 0228-150 oder per E-Mail an kk13.bonn@polizei.nrw.de tun.