
In Gifhorn ereignete sich am 3. April 2025 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 20-jährige Autofahrerin beim Abbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen hat. Dies führte zu einer frontalem Kollision mit einem Audi. Verletzungen trugen die Insassen beider Fahrzeuge davon. Der Unfall fand auf der Braunschweiger Straße statt und zog zahlreiche Schaulustige an.
Wie ndr.de berichtete, behinderten etwa 70 bis 100 Schaulustige die Einsatzkräfte vor Ort. Einige dieser Personen betraten die Unfallstelle, was die Polizei zwang, den Bereich abzusperren. Unter den Schaulustigen befand sich auch ein 16-Jähriger, der die medizinische Versorgung der schwer verletzten Fahrerin filmte. Die Polizei beschlagnahmte daraufhin sein Smartphone und leitete ein Strafverfahren ein.
Unfallhergang und Einsatzkräfte
Der Unfall ereignete sich in der Nacht zum 28. März 2025 gegen 22:18 Uhr. Die 20-jährige Fahrerin eines Volkswagen hatte beim Linksabbiegen in die Lönsstraße den Audi übersehen. Laut presseportal.de waren die Polizei Gifhorn, der Rettungsdienst sowie die freiwillige Feuerwehr Gifhorn im Einsatz. Beide Fahrzeuge mussten im Anschluss an den Unfall von den Einsatzkräften betreut werden, während die Schaulustigen eine Gefährdung für die Retter darstellten, da sie unmittelbaren Zugang zur Unfallstelle suchten.
Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die Problematik des Gaffens, die häufig die Arbeit von Rettungskräften behindert und in kritischen Situationen zu weiteren Gefahren führen kann.