Goslar

Millionen-Förderung: Goslar als Zentrum für Batterierecycling entdecken!

Am 2. April 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Bundes- und Landesregierung das Recycling von Batterie-Schwarzmasse bei H.C. Starck Tungsten in Goslar mit über 60 Millionen Euro fördern wird. Diese wichtige Förderzusage wurde während der Hannovermesse von dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies und dem CEO Dr. Hady Seyeda offiziell bestätigt.

Das Projekt zielt darauf ab, wertvolle Metalle aus der „Schwarzmasse“, den zermahlenen Bestandteilen gebrauchter Lithium-Ionen-Batterien, zurückzugewinnen. H.C. Starck Tungsten hat dafür einen innovativen, effizienten Prozess entwickelt, der eine bessere Rohstoffausbeute verspricht und gleichzeitig den Verbrauch an Hilfsstoffen und Energie reduziert. Besonders bemerkenswert ist, dass das Verfahren nur ein Zehntel der CO2-Emissionen verursacht, die beim Abbau von primärem Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan anfallen.

Geplante Anlage im Metallurgiepark Oker

Im Rahmen dieses Projekts ist der Bau einer neuen Anlage im Metallurgiepark Oker geplant, mit einem gesamten Investitionsvolumen von rund 340 Millionen Euro. Der Förderantrag wird von der Muttergesellschaft, der Mitsubishi Materials Corporation, unterstützt. Wenn die Projektschritte planmäßig verlaufen, könnten die Bauarbeiten bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen.

Die angestrebte Recyclingkapazität der neuen Anlage beträgt etwa 20.000 Tonnen Schwarzmasse pro Jahr, was dem Lithium-Ionen-Batterieinhalt von circa 100.000 Elektro-Kleinwagen entspricht. Die Fördermittel setzen sich dabei zu 70 % aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und zu 30 % aus dem Land Niedersachsen zusammen. Die bereitgestellten Mittel sollen dazu beitragen, Produktionskapazitäten in Deutschland und der EU aufzubauen, die Beschäftigung zu sichern und die klimafreundliche Massenproduktion von nachhaltig produzierten Batteriezellen zu ermöglichen.

Ein übergeordnetes Ziel ist es, Goslar als Innovations-, Wirtschafts- und Produktionsstandort zu stärken und negative Auswirkungen des Strukturwandels abzufedern. Weitere Informationen zu diesem wegweisenden Recycling-Projekt finden Sie auf der Webseite von H.C. Starck Tungsten unter hcstarck.com.

Für einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen im Bereich Batterie-Recycling in Europa sollten Interessierte auch die Informationen zur Lage der Recyclingstandorte und dem geplanten Ausbau der Kapazitäten in Betracht ziehen. Laut einer Analyse steigen die Recyclingkapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien bis 2025 auf voraussichtlich 400.000 Tonnen pro Jahr an, was die technologischen Fortschritte in der Branche unterstreicht.

Ort des Geschehens

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hcstarck.com