Hannover

Riesiges Triptychon an der Marktkirche: Kunst, die begeistert!

Am 30. Januar 2025 wurde an der Marktkirche Hannover ein beeindruckendes 1.200 Quadratmeter großes Kunstwerk enthüllt. Das Triptychon des Künstlers Sebastian Peetz trägt den Titel „Paradies – Schöpfung – Leben Jesu“ und behandelt bedeutende religiöse, wissenschaftliche und kulturelle Themen. Die Enthüllung fand im Rahmen der Sanierung des Kirchturms statt, wobei das Gerüst als Kunstfläche genutzt wurde. Präsentiert wurde das Werk von Landesbischof Ralf Meister.

Hannover hatte sich zuvor als Kulturhauptstadt 2025 beworben, jedoch den Titel an Chemnitz verloren. Trotz dieser Niederlage entschloss sich die Stadt, ein Versprechen aus dem Bewerbungsprozess einzuhalten: Alle evangelischen Kirchen in der Innenstadt sollen ihre Gebäude für kulturelle Zwecke zur Verfügung stellen. Pastor Marc Blessing unterstrich, dass das Triptychon das Bestreben zeigt, wie sich die Kirche in ihrer Zeit bewegt und den Diskurs mit der Gesellschaft sucht.

Kulturelle Impulse und Dialogförderung

Das Kunstwerk, das von der VGH, den Sparkassen und Diakovere gesponsert wurde, zielt darauf ab, wichtige gesellschaftliche Fragen zu thematisieren und den Dialog zwischen Kunst, Religion und Wissenschaft zu fördern. Geplant hängen die Bilder des Triptychons in etwa 50 Metern Höhe und sind von verschiedenen Standorten in der Innenstadt sichtbar, darunter der Bahnhof, das Rathaus und die Waterloo-Säule. Die drei Bilder sind zwischen 6,5 und 20 Metern breit und jeweils 30 Meter hoch, was die gesamte Fläche von 1241 Quadratmetern ergibt.

Das Kunstwerk wird voraussichtlich ein Jahr lang am Turm der Marktkirche hängen, während dieser zurzeit saniert wird. Die Finanzierung des Kunstwerks belief sich auf 80.000 Euro, und es fallen keine Kosten für die Gemeinde an. Es wird erwartet, dass der Kirchturm durch die Sanierung zu einem monumentalen Kunstwerk wird. Im Zusammenhang mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 30. April bis 4. Mai in Hannover stattfindet, wird das Kunstwerk als künstlerischer Höhepunkt angesehen und spiegelt das Motto des Kirchentages wider: „mutig, stark, beherzt“.

Ein Kunstgottesdienst mit Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr zur theologischen Deutung des Kunstwerks ist für den 2. Februar um 10 Uhr geplant. Außerdem wird im Laufe des Jahres ein Begleitprogramm mit Konzerten, Andachten, Kirchenführungen und Diskussionsveranstaltungen angeboten.

Für weitere Informationen zu diesem Kunstprojekt können Sie die Berichte von NDR und Hannover.de lesen.

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hannover.de