
In der Kleingartenkolonie in Lüneburg, Stadtteil Ochtmissen, wurde am 22. März 2025 ein Mann unter einer eingestürzten Gartenlaube schwer verletzt. Diese Laube war zuvor durch einen Brand instabil geworden. Nach Berichten von NDR konnte der Mann sich aufgrund seiner Verletzungen nicht selbst befreien, da sein Bein unter den Trümmern eingeklemmt war.
Die Feuerwehrsprecher bestätigten die Situation und die begonnene Rettungsaktion. Einsatzkräfte stabilisierten die Mauer, die in zwei Teile gebrochen war, um den Mann zu befreien. Während der Rettungsoperation war der Mann ansprechbar. Er wurde mit schweren Beinverletzungen per Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.
Vorangegangene Brandereignisse
<pBereits am 15. Mai 2024 wurde in Aligse, im Aligser Torfweg, eine andere Gartenlaube von der Feuerwehr gelöscht. Laut Informationen von Feuerwehr Aligse war die Gartenlaube in Vollbrand geraten. Der Eigentümer hatte zunächst versucht, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen und rief parallel die Feuerwehr um Hilfe.
Die zuständigen Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch lokalisieren und bestätigen. Nachdem das Feuer im Innenraum ausgebrochen war und durch das Dach hindurch brannte, wurde die Alarmstufe erhöht, und zusätzliche Atemschutzgeräteträger wurden angefordert. Um 11:50 Uhr gaben die Einsatzkräfte schließlich „Feuer aus“ bekannt, und die letzten Aufräumarbeiten wurden um 12:30 Uhr abgeschlossen. Ermittlungen zur Brandursache wurden durch den Kriminaldauerdienst aufgenommen.