
In Moringen im Landkreis Northeim brach am Sonntagabend ein Großbrand aus, bei dem zwischen 180 und 200 Strohballen in Flammen aufgingen. Die Feuerwehr wurde um etwa 23 Uhr über das Feuer informiert, das von einem Anwohner gemeldet wurde. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen die Strohballen bereits vollständig in Brand, was eine schnelle Reaktion erforderlich machte.
Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort, darunter auch Feuerwehren aus den umliegenden Orten wie Fredelsloh, Lutterbeck, Nienhagen sowie der Werkfeuerwehr Continental. Um die Kontrolle über das Feuer zu behalten, wurden die Strohballen mit einem Teleskoplader des Technischen Hilfswerks verteilt und kontrolliert abbrennen gelassen. Zudem kamen Industrielüfter der Werkfeuerwehr Continental zum Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Über die Stadtgrenzen hinaus war der Feuerschein sichtbar, was die nachdrückliche Intensität des Vorfalls unterstreicht.
Schaden und Ermittlungen
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Ermittler der Polizeiinspektion Northeim sind am Einsatzort, und die Möglichkeit von Brandstiftung wird in Betracht gezogen. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich zu melden, um die Umstände des Brandes aufzuklären.
Der Brand in Moringen ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der Region. Bereits im Juli 2021 kam es zu einem Feuer, bei dem sowohl Strohballen als auch Reifen außerhalb der Ortschaft brannten. Zudem gab es im März 2022 zwei aufeinanderfolgende Brände, bei denen insgesamt 230 Strohballen betroffen waren. Auch hier blieb die Ursache unklar, was möglicherweise auf ein wiederkehrendes Problem in der Gegend hindeutet.
Für weitere Einzelheiten und Berichterstattung besuchen Sie ndr.de und hna.de.