Oldenburg

Feuerwehr-Wahnsinn: Katze in Kanalrohr gerettet – Besitzer zahlen!

In Stenum, einem Ort im Landkreis Oldenburg, kam es am Freitagvormittag zu einer bemerkenswerten Rettungsaktion der Feuerwehr. Laut ndr.de befreite die Feuerwehr eine Katze, die sich aus einer Transportbox befreit hatte und sich anschließend in einem Kanalrohr versteckte. Trotz aller Versuche der Besitzer, die Katze mit Futter zu locken, blieb das Tier unauffindbar, bis die Feuerwehr eingriff.

Die Einsatzkräfte verwendeten einen Teleskopstab, um die Katze aus dem Rohr zu schieben und sie einzufangen. Nach der erfolgreichen Rettung versuchte die Katze sofort wieder, aus der Transportbox zu entkommen. Um dies zu verhindern, verschloss die Feuerwehr die Box mit reißfestem Klebeband. Die Kosten für diesen Einsatz, die im mittleren dreistelligen Bereich liegen, tragen die Besitzer der Katze.

Rechtslage und Kosten von Tierrettungen

Zu den allgemeinen Bestimmungen rund um Tierrettungen berichtet feuerwehr-ub.de, dass die Feuerwehr in Deutschland bei verschiedenen Situationen, von verletzten Tieren bis hin zu alltäglichen Rettungsaktionen wie „Katze auf dem Baum“, tätig wird. Einsätze zur Abwendung einer Lebensgefahr sind kostenfrei, während andere Einsätze den Besitzern oder dem Ordnungsamt in Rechnung gestellt werden. Im Falle der Katze in Stenum wird, aufgrund der Umstände, ein Kostenbetrag erhoben.

In Deutschland gibt es täglich etwa 120 Tierrettungen, wobei die Kosten aufgrund von Personal, eingesetztem Gerät und der Dauer des Einsatzes variieren können. Im Jahr 2020 zählte der Deutsche Feuerwehrverband insgesamt knapp 45.000 Tierrettungseinsätze. Einige Gemeinden haben bereits Gebührenpflichten für Tierrettungen eingeführt, um die Kosten für die Steuerzahler zu decken, während Wildtiere weiterhin kostenlos gerettet werden.

Ort des Geschehens

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Stenum, Deutschland
Beste Referenz
ndr.de
Weitere Infos
feuerwehr-ub.de