
Luisa Knippert, eine Rückraumspielerin des VfL Oldenburg, verlässt nach fünf Jahren den Verein. Die 26-Jährige, die 2018 vom TVB Wuppertal nach Oldenburg wechselte, beendet im Sommer ihr Studium. Sie wird ihr Referendariat als Lehrerin für Deutsch und Geschichte beginnen und hat angekündigt, das Studium und den Handballsport nicht gleichzeitig fortführen zu können. Andreas Lampe, Geschäftsführer des VfL Oldenburg, lobt ihre Einsatzbereitschaft und die Entwicklung innerhalb des Teams.
Knippert kann auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken, sie hatte bereits in der Jugend Erfolge vorzuweisen, darunter zwei Vizemeisterschaften mit der A-Jugend des TSV Bayer Leverkusen und eine Meisterschaft mit der B-Jugend. Während ihrer Zeit beim VfL Oldenburg erreichte sie im Mai 2022 das Finale um den DHB-Pokal, unterlag jedoch gegen die SG BBM Bietigheim. Eine schwere Knieverletzung, die sie am 15. Oktober 2022 erlitt, erforderte ein Jahr Rehabilitation. Nach ihrer Rückkehr hat sie sowohl in der EHF European League als auch in der Bundesliga gespielt und erzielte in den letzten Begegnungen gegen die HSG Bensheim/Auerbach sieben Tore, wie handball-world.news berichtete.
Niederlage gegen HSG Bensheim/Auerbach
Im Hinspiel der EHF European League musste der VfL Oldenburg eine Niederlage hinnehmen. Trotz einer starken Leistung in der ersten Halbzeit, in der die Teams bei 11:11 in die Pause gingen, verloren die Oldenburgerinnen am Ende mit 27:19 gegen die HSG Bensheim/Auerbach. Toni Reinemann, die Top-Torschützin des Teams mit 54 Treffern in der laufenden Bundesligasaison, fiel verletzungsbedingt aus, was die taktischen Möglichkeiten von VfL-Coach Niels Bötel einschränkte.
Nach einer Führung von 16:14 in der 37. Minute verließen die Kräfte der Oldenburgerinnen, was zu vermehrten Fehlern führte, die von Bensheim eiskalt ausgenutzt wurden. Bötel äußerte, dass ein Rückstand von fünf Toren angemessen gewesen wäre, während die endgültige Differenz von acht Toren zu hoch sei. Das Rückspiel in Oldenburg ist in einer Woche geplant, und der nächste Bundesliga-Gegner für den VfL wird der TuS Metzingen sein, wie vfl-oldenburg-handball.de berichtete.