Oldenburg

Neuer Geschäftsführer bei der VWG: Torsten Reh und seine Herausforderungen!

Die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) hat kürzlich einen neuen Geschäftsführer bestellt: Torsten Reh wird am 1. Juli 2025 die Nachfolge von Michael Emschermann antreten. Der Wechsel erfolgt, nachdem Emschermann, der seit dem 1. September 2001 Geschäftsführer der VWG war, in den Ruhestand geht. Emschermann hat die VWG unter seiner Leitung zu einem Vorreiter im Klimaschutz im öffentlichen Personennahverkehr entwickelt. Der Schadstoffausstoß pro Fahrplankilometer wurde auf den niedrigsten bundesweiten Wert gesenkt, und die Busflotte wurde von Diesel- auf Wasserstoffbusse umgestellt. Diese Maßnahmen trugen zur Steigerung der Fahrgastzahlen von 12,9 Millionen im Jahr 2001 auf 20,8 Millionen in 2024 bei.

Torsten Reh kommt von der Deutschen Bahn zur VWG und bringt langjährige Erfahrung im Personennahverkehr mit, zuletzt als Vorsitzender der Regionalleitung Nord bei DB Regio AG. In dieser Funktion war er verantwortlich für den Schienenpersonennahverkehr in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie für etwa 2.000 Mitarbeitende. Emschermann wurde während seiner Amtszeit dreimal mit der Erneuerung der Linienkonzession beauftragt und leitete die Neuordnung der stadtübergreifenden Verkehre.

Neue Pilotprojekte und Herausforderungen

Im Rahmen der Bestrebungen, den Nahverkehr in Oldenburg zu fördern, wird ab dem 4. Januar 2024 ein Pilotprojekt namens „SEB – Samstags einfach Bus fahren“ eingeführt, das es Fahrgästen ermöglicht, an Samstagen kostenlos den Nahverkehr innerhalb der Preisstufe I zu nutzen. Dies umfasst Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen Oldenburgs sowie von angrenzenden Orten nach Oldenburg. Das Projekt zielt darauf ab, die Attraktivität des Nahverkehrs zu erhöhen, die Umwelt zu entlasten und die Innenstadt zu beleben. Laut Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht wird die Initiative auch die Verkehrs- und Parksituation verbessern und zur Emissionsreduktion beitragen.

Die Stadt Oldenburg hat sich bereit erklärt, die durch das Projekt entstehenden Einnahmeverluste von rund 580.000 Euro zu übernehmen. Ab Februar 2025 wird eine Fahrgastbefragung zur Evaluation des Projekts durchgeführt, um die Ergebnisse sowie die Fahrgastzahlen in eine umfassende Analyse einfließen zu lassen. Reh sieht sich bereits Herausforderungen gegenübergestellt, insbesondere in der Umstellung der Busflotte auf emissionsfreie Antriebstechnik und im Fachkräftemangel.

Ort des Geschehens

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