Oldenburg

Oldenburg startet Projekt EAT: Frische Bio-Küche für Schulen und Kitas!

Oldenburg hat ein neues Projekt mit dem Namen EAT ins Leben gerufen, welches darauf abzielt, die Verpflegung in Schulen, Kitas und Kantinen durch die Integration von mehr Bio- und regionalen Produkten zu verbessern. Laut Informationen von NWZ Online soll die Verpflegung gesund, nachhaltig, frisch, bio, regional und bezahlbar sein. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit 750.000 Euro gefördert und ist bis Ende September 2027 angelegt.

Die Hauptziele von EAT bestehen in der Beratung und dem Netzwerken. Ab Februar wird ein Koch in Mensen beraten, um die Speisepläne zu optimieren. Hierbei liegt der Fokus auf einer Reduzierung von tierischen Produkten sowie einer Erhöhung des Anteils regional angebauter Bio-Gemüse. Zudem ist vorgesehen, Kinder in die Essensauswahl einzubeziehen, um deren Akzeptanz zu fördern. Eine zusätzliche Stelle für Ernährungsbildung wird geschaffen, um vor Ort Beratungen durchzuführen und Aktionen mit Kindern zu planen.

Preiserhöhungen und Mehrkosten

Die Stadt Oldenburg sieht sich einer Preiserhöhung für das Mittagessen an Grundschulen gegenüber, die im letzten Jahr 8,2% betrug und im kommenden Jahr um weitere 3,3% auf 4,75 Euro ansteigt. Judith Busch hat die Preiserhöhung kritisiert, da diese fälschlicherweise mit der Einführung von Bioprodukten in Verbindung gebracht wird. Die Stadt übernimmt jedoch die Mehrkosten für Bio-Lebensmittel, um eine gesunde Ernährung für alle Kinder zu gewährleisten, während die Preiserhöhung durch gestiegene Lebensmittelpreise und höhere Betriebskosten bedingt ist.

Das EAT-Projekt verfolgt zudem das Ziel, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, Reste besser zu verwerten und saisonale Zutaten zu verwenden, um die Kosten zu senken. Zur Unterstützung der regionalen Produzenten wird eine Stelle zur Schaffung von Wertschöpfungsketten eingerichtet, mit dem Ziel, keinen Zwischenhandel zu haben.

In einem weiteren Zusammengang haben wissenschaftliche Dienste des Bundestages die Berücksichtigung des Nachhaltigkeitskriteriums „bio-regional“ in EU-weiten Vergabeverfahren untersucht, wie auf NQZ berichtet wird. Dieses Vergaberecht fordert eine Gleichbehandlung von Anbietern und berücksichtigt die Notwendigkeit, Aufträge für Verpflegungsleistungen in Kitas und Schulen auszugestalten.

Die wissenschaftlichen Beratungen kommen zu dem Schluss, dass die Aufnahme von „Bio-Regionalität“ in Leistungsbeschreibungen möglich ist, solange diese mit höherer Produktqualität und Umweltschutz assoziiert wird. Das Konzept zielt darauf ab, den Trägern von Kitas und Schulen die Möglichkeit zu geben, regionale Lebensmittel zu integrieren und somit den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für den Nahrungskreislauf und Klimaschutz zu vermitteln.

Statistische Auswertung

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Oldenburg
Genauer Ort bekannt?
Oldenburg, Deutschland
Ursache
Preiserhöhung, gestiegene Lebensmittelpreise, höhere Betriebskosten
Beste Referenz
nwzonline.de
Weitere Infos
nqz.de