Osterholz-Scharmbeck

Schockierender Lehrermord: Stalker plante kaltblütige Tat in Bremen!

Im Dezember 2009 ereignete sich in Deutschland ein grausamer Mordfall, der die Öffentlichkeit erschütterte. Heike B., eine Lehrerin, wurde von ihrem ehemaligen Schüler Gero S. erschlagen, nachdem dieser sie monatelang gestalkt hatte. Die Details des Verbrechens wurden nun im Rahmen eines Strafprozesses am Bremer Landgericht erläutert.

Gero S. hatte im Vorfeld einen GPS-Tracker unter Heike Bs Auto angebracht und war ihr bis nach Bremen St. Magnus gefolgt. Er versteckte sich mit Waffen und einem gefälschten Platz unter dem Gebüsch, um auf ihre Rückkehr zu warten. Zu seinen Utensilien gehörten zwei Kampfmesser, eine Attrappe einer Pistole, Kabelbinder sowie eine Digitalkamera und Salzsäure. Am 18. Dezember 2009 überfiel er die Lehrerin in ihrer Wohnung und stach 20 Mal auf sie ein, nachdem er sie zuvor wochenlang verfolgt hatte. Nach der Tat rief er die Polizei und gestand aus einer kalten Distanz, dass er Heike B. ermordet hatte, wie stern.de berichtete.

Verlauf der Gerichtsverhandlung

Im Gerichtsprozess sorgten die Aussagen von Gero S. für große Bestürzung. Der 21-Jährige wies während seines Schlusswortes die Eltern des Opfers vor den Augen des Gerichts zurück und stellte die Integrität Heike Bs in Frage. Der Vorsitzende Richter ließ ihn gewähren, obwohl der Staatsanwalt versuchte, die turbulente Vorstellung zu unterbrechen. Gero S. hatte einen IQ von 136 und nutzte die Gelegenheit des letzten Wortes, um verletzende Äußerungen abzugeben, wie sueddeutsche.de berichtete.

Gero S. wurde als auffälliger Schüler beschrieben, der bereits zuvor zwei Mitschülerinnen stalkte. In seiner Beziehung zu Heike B. äußerte er Selbstmordabsichten und gestand seine Liebe, bevor die Situation eskalierte. Er dokumentierte seine Verfolgung von Heike B. und plante schlussendlich die Tat. Die Polizei wurde informiert, als Heike B. die Bedrohung ernst nahm, jedoch unternahm der Schulleiter nichts, um sie zu schützen.

Die Ermittlungsergebnisse führten zur Anklage wegen Mordes. Gutachter hielten Gero S. für schwer gestört und potenziell dauerhaft gefährlich. Der Staatsanwalt forderte 15 Jahre Gefängnis und eine psychiatrische Einweisung, während der Pflichtverteidiger eine Strafe von zehn Jahren wegen Totschlags plante. Die Eltern von Heike B., die als Nebenkläger auftraten, äußerten den Wunsch, dass solche Taten in Zukunft verhindert werden.

Ort des Geschehens

Ort des Geschehens

Statistische Auswertung

Was ist passiert?
Mord
In welcher Region?
Osterholz-Scharmbeck, Bremen St. Magnus
Genauer Ort bekannt?
Osterholz-Scharmbeck, Deutschland
Gab es Verletzte?
1 verletzte Person
Festnahmen
1
Ursache
Stalking, Gewalt
Beste Referenz
stern.de
Weitere Infos
sueddeutsche.de