Peine

Riesenänderungen in der Grundschule: Kinder aus Mehrum und Equord betroffen!

Ab dem Sommer 2027 werden Kinder aus Equord und Mehrum nicht mehr in der Grundschule Rosenthal eingeschult. Dies kündigte die Peiner Stadtverwaltung an, die plant, die bestehende Vereinbarung mit der Gemeinde Hohenhameln zu kündigen. Der Grund für diesen Schritt ist die steigende Anzahl an Grundschulkindern und der damit verbundene Platzmangel in der Stadt.

Im Vergleich zum Schuljahr 2014/15 gibt es derzeit 226 Kinder mehr an den fünf Kernstadtgrundschulen, was einem Anstieg von neun zusätzlichen Schulklassen entspricht. Diese Schulen sind die Burgschule, Eichendorffschule, Fröbelschule, die Grundschule in der Südstadt und die Wallschule. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Grundschulkinder im gesamten Stadtgebiet sogar um 310 erhöht.

Neue Einteilungen für die Grundschulzeit

Die Stadtverwaltung hat die Erstellung eines detaillierten Schulentwicklungsplans in Auftrag gegeben, um die Auslastung der Schulen zu analysieren und zu optimieren. Der Beschluss zur Kündigung der Vereinbarung mit Hohenhameln ist noch nicht offiziell, soll jedoch zeitnah gefasst werden. Kinder, die im Schuljahr 2027/2028 in der zweiten bis vierten Klasse sind, können ihre Schulzeit in der Grundschule Rosenthal beenden. Ab dem Schuljahr 2027/28 werden die Kinder aus Mehrum und Equord dann in Hohenhameln eingeschult, und ab dem Schuljahr 2030/2031 können keine Kinder aus diesen Orten mehr in Rosenthal beschult werden.

Die Gemeindeverwaltung Hohenhameln wurde frühzeitig über die Entscheidung informiert. Zudem wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um die zukünftige Beschulung der Kinder aus Equord und Mehrum zu planen. Die Ergebnisse dieser Studie stehen derzeit noch aus. Nach der Präsentation der Studienergebnisse wird entschieden, ob neue Schulgebäude oder Erweiterungen notwendig sind. Momentan gibt es in Hohenhameln eine Grundschule mit den Standorten Hohenhameln und Clauen sowie eine Haupt- und eine Realschule. Die Gemeinde Hohenhameln nimmt das Thema ernst und plant zeitnah Lösungen, um auf die Veränderungen zu reagieren.

Ein umfassender Schulentwicklungsprozess ist entscheidend für die Verbesserung der Unterrichts- und Organisationsstrukturen an Schulen. Daher ist es wichtig, dass alle relevanten Personen – darunter Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler und Elternvertretungen – in diesen Prozess einbezogen werden. Langfristige Schulentwicklung bedarf einer systematischen Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse, um Ziele formulieren und ein Konzept entwerfen zu können, wie deutsches-schulportal.de berichtete.

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