Stade

Ankerplatz Stade: Zwischen Vision und trister Realität – Ein Ort im Umbruch!

Am 27. März 2025 starteten die Aktivisten des Stader Ankerplatzes eine Image-Offensive, um das Projekt in einem besseren Licht darzustellen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die politische Geduld für das Vorhaben zu schwinden scheint. Ein erster Schritt in diese Richtung war die Veröffentlichung eines positiven Artikels im Stader Tageblatt, in dem der Autor den Ankerplatz besuchte, um die Situation vor Ort zu überprüfen.

Bei seinem Besuch stellte der Autor fest, dass der Ankerplatz kaum belebt war. Nur wenige Aktivisten waren anwesend, während einige Passanten und Handwerker die wenigen Aktivitäten begleiteten. Statt einer lebendigen Atmosphäre herrschte Baustellenflair. Unter den auffälligen Objekten befand sich ein Blühkugelautomat, der jedoch als PR-Gag wahrgenommen wurde. Weitere fragwürdige Elemente waren die Kompostkiste sowie der „Klabautermann“. Eine Aktivistin betonte, dass der Platz nicht öde sei, was jedoch im Widerspruch zu den Beobachtungen des Autoren stand.

Situation der Ankerplatz-Aktivitäten

Besondere Aufmerksamkeit erregten auch die aufgebrochenen Verriegelungen an Öko-Klos und Tischkickern, die als unzureichende Anziehungspunkte wahrgenommen wurden. Ein Gewächshaus, auch als „Klimakiste“ bekannt, war vorhanden, war jedoch ohne Treppe und der Bauantrag stand noch aus. Die Aktivisten wiesen darauf hin, dass ihre Aktivitäten nichts mit dem politischen Druck in Verbindung stünden. Dennoch steht eine wichtige politische Entscheidung bevor: Am 31. März soll über einen Antrag von CDU und Grünen entschieden werden, die sich nach einem Streit über die Antragsformulierungen geeinigt haben.

Zusammenfassend bleibt der Ankerplatz ein Ort mit vielen Ideen, jedoch wenig Umsetzung.

Informationen zum Ankerplatz-Projekt

Das Projekt Ankerplatz in Stade erstreckt sich über einen rund 6000 m² großen Platz am Sande in der Innenstadt und verfolgt das Konzept eines maritimen Dorfes aus umgebauten Schiffscontainern sowie eines Reallabors für den Marktplatz der Zukunft. Die Zielsetzungen des Projekts sind vielfältig: Es soll gemeinschaftsstiftend und generationenübergreifend sein, digital sowie innovativ, klimaneutral, regional und nachhaltig sowie authentisch und maritim.

Die Finanzierung erfolgt über einen All-Profit-Ansatz, ähnlich wie bei Dorfgemeinschaftshäusern, wobei die Rohcontainer durch Spenden und Fördergelder finanziert werden. Der Ausbau soll in Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben geschehen, mit dem Ziel, einen modernen und lebendigen Showroom für Produkte und Dienstleistungen in der Innenstadt zu schaffen. Initiativen profitieren von neu geschaffener Infrastruktur und einem prominenten Standort. Der modulare Aufbau des Ankerplatzes ermöglicht ein organisches Wachstum und spricht unterschiedliche Zielgruppen an.

Für weitere Informationen über das Projekt Ankerplatz könnte der Beitrag von Kreiszeitung Wochenblatt sowie die Details auf Deutscher Engagementpreis von Interesse sein.

Ort des Geschehens

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Ankerplatz, Stade, Deutschland
Beste Referenz
kreiszeitung-wochenblatt.de
Weitere Infos
deutscher-engagementpreis.de