
Am 31. Dezember 2024 appelliert Landrat Kai Seefried zum Jahreswechsel an die Bevölkerung, Gewalt gegen Einsatzkräfte entschieden abzulehnen. In einer Videobotschaft thematisiert er einen Vorfall, der sich am 1. Januar 2024 im Altländer Viertel in Stade ereignete, bei dem Einsatzkräfte angegriffen wurden. Seefried hebt hervor, dass solche Gewalt nicht toleriert werden darf und fordert die Gesellschaft auf, aktiv gegen derartige Vorfälle vorzugehen, wie landkreis-stade.de berichtete.
Im Rahmen seines Rückblicks auf das Rettungswesen im Landkreis Stade im Jahr 2023 erwähnt Seefried die Einweihung neuer Rettungswachen in Drochtersen, Guderhandviertel und Harsefeld. Zudem wird auf den geplanten Neubau einer großen Rettungswache in Stade-Wiepenkathen hingewiesen, dessen Grundsteinlegung für 2025 vorgesehen ist. Des Weiteren verabschiedet sich Kreisbrandmeister Peter Winter zum Jahreswechsel aus dem aktiven Dienst, während ein fünfköpfiges Team unter der Leitung von Henning Klensang die Feuerwehr übernehmen wird.
Gewalt gegen Einsatzkräfte im Landkreis Stade
Brodersen betonte auch die Notwendigkeit, die Ausstattung der überörtlichen Einheiten und landkreiseigenen Einrichtungen trotz der angespannten Haushaltslage zu optimieren. Als Beispiel nannte sie das neu errichtete Katastrophenschutzzentrum in Stade-Ottenbeck, das mit einem Kostenaufwand von 12 Millionen Euro eingerichtet wurde. Dieses Zentrum soll im Falle von Katastrophen und Notfällen einen sicheren Zufluchtsort bieten und es besteht die Möglichkeit, dort Flüchtlinge sowie eine Kreisfeuerwehrbereitschaft unterzubringen. Aktuell werden Räume für den Katastrophenschutzstab, die technische Einsatzleitung und die Funkzentrale eingerichtet.