
Am 30. März 2025 kam es auf der Freiburger Straße in Stade zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein blauer BMW-Kombi riskant überholte und daraufhin einen Audi-Fahrer gefährdete. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:45 Uhr und zog schnelle Maßnahmen der Polizei nach sich.
Der BMW-Fahrer überholte rücksichtslos und näherte sich mit hoher Geschwindigkeit dem Audi, der von einem 32-Jährigen gesteuert wurde. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Audi-Fahrer nach rechts aus. Dies führte dazu, dass sein Fahrzeug in den Seitenraum geriet und schließlich in einen Graben stürzte. Die Beifahrerin des Audi, eine 30-Jährige, zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu, während der Fahrer glücklicherweise unverletzt blieb. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.
Flucht des BMW-Fahrers
Nach dem Unfall flüchtete der Fahrer des blauen BMW in unbekannte Richtung. Die Polizei in Stade hat die Ermittlungen wegen Unfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug und dem überholten Audi zu melden. Kontakt zur Polizei Stade kann unter der Nummer 04141-102215 aufgenommen werden.
Parallel hierzu plant der Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) eine Reform des Straftatbestands der Unfallflucht, wie lto.de berichtete. Im Rahmen der geplanten Änderungen soll es eine Entschärfung geben, die vorsieht, dass Verursacher bei Unfällen ohne Personenschaden nicht mehr strafbar sind, wenn sie nicht am Unfallort warten. Dies könnte insbesondere für Unfälle wie den in Stade von Bedeutung sein. Die Reform wird von mehreren Verbänden unterstützt, während Grüne und SPD Vorbehalte äußern. Eine detaillierte Diskussion innerhalb der Ampelkoalition ist in den kommenden Wochen zu erwarten.