Uelzen

Gewaltdelikte und Einbrüche: Polizei Lüneburg schlägt Alarm!

Am 9. März 2025 kam es in Lüneburg zu mehreren Vorfällen, die die lokale Polizeiliche Kriminalstatistik betreffen. In der Universitätsallee ereignete sich am Freitag, den 7. März, um 12:55 Uhr ein schwerer Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen. Eine 30-jährige schwangere Frau wurde dabei schwer verletzt, während drei weitere Personen leicht verletzt wurden. Alle Verletzten wurden in das Klinikum Lüneburg gebracht.

Am Freitagabend wurde ein 32-jähriger Mann aus Hamburg in der Nähe des Bahnhofs überfallen und zusammengeschlagen. Bei dem Vorfall wurden ihm zwei Handys entwendet. Die Polizei erfuhr erst im Krankenhaus von dem Überfall, die genauen Umstände und der Tatort sind bislang unklar. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Zudem wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in ein Restaurant Vor Dem Roten Tore eingebrochen. Ein 53-jähriger Beschuldigter konnte im Lagerraum festgenommen werden, als er auf der Suche nach Lebensmitteln war. Nach polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Weitere Vorfälle in der Region

Am Samstagabend kam es in der Bergstraße in Adendorf zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus, wobei ein Tresor mit Schmuck entwendet wurde. Zuvor, am gleichen Tag, fuhr ein 43-jähriger Mann aus Hamburg unaufmerksam auf ein anderes Fahrzeug auf der Bockelmannstraße auf. Der Unfallverursacher hatte keinen Führerschein, weshalb ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Ein 79-jähriger Mann randalierte zudem vor einem psychiatrischen Klinikum und wurde nach einem erteilten Platzverweis in Gewahrsam genommen.

In einer Notunterkunft in Rettmer wurden mehrere Polizeieinsätze nötig. Am Sonntagmorgen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern, wobei ein 50-jähriger Mann verletzt wurde. Gegen den 43-jährigen Angreifer wird ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
Ein friedlicher Aufzug mit circa 90 Teilnehmenden fand am Samstagnachmittag in Lüchow zum Thema Frauenrechte und Gleichstellung anlässlich des Internationalen Frauentags statt.

Kriminalstatistik im Fokus

Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine interessante Entwicklung in Bezug auf die Gewaltkriminalität in der Region. Berichten zufolge wurden im Kreis Lüneburg im Jahr 2022 insgesamt 460 Straftaten der Gewaltkriminalität registriert, wobei 18% versuchte Straftaten betroffen waren. Die Aufklärungsquote liegt bei 83%. Auf bundesweiter Ebene wurden im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle registriert, was einem Anstieg von 20% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Lediglich 7,9% der Gelddiebstähle konnten aufgeklärt werden, während die Aufklärungsquote bei Ladendiebstählen bei 89,8% lag.

Im Jahr 2022 kam es zudem zu fünf Raubüberfällen in Wohnungen im Kreis Lüneburg, mit einer vollständigen Aufklärungsquote. Ein Blick auf die übergeordneten Trends der Kriminalitätslage zeigt, dass die Gewaltkriminalität nur 3,4% der Gesamtkriminalität ausmacht und seit 2007 rückläufig ist. Dennoch bleibt die Dunkelziffer vieler Delikte hoch, da viele Straftaten der Polizei nicht bekannt werden, wie bpb.de feststellt.

Ort des Geschehens

Ort des Geschehens

Statistische Auswertung

Was ist passiert?
Auffahrunfall, Raub, Einbruch, Einbruch, Notfall, Körperverletzung, Verkehrsunfall
In welcher Region?
Lüneburg, Hamburg, Adendorf, Rettmer, Bergen
Genauer Ort bekannt?
Lüneburg, Deutschland
Gab es Verletzte?
5 verletzte Personen
Festnahmen
1
Ursache
Unaufmerksamkeit, Alkohol, Platzverweis, Körperverletzung
Beste Referenz
news.de
Weitere Infos
bpb.de