Uelzen

U17-Fußballheldinnen im DFB-Pokal: Wolfsburg scheitert im Halbfinale!

Annika Müller und Lena Kurth, Nachwuchsfußballerinnen aus dem Landkreis Uelzen, haben mit der U17 des VfL Wolfsburg im Halbfinale des DFB-Pokals der U17-Juniorinnen eine bemerkenswerte Reise angetreten. Nach einem überzeugenden 2:0-Sieg im Viertelfinale gegen den SC Freiburg, der am Samstag stattfand, freuen sich die beiden Spielerinnen auf die bevorstehenden Herausforderungen.

Müller spielte von Beginn an, während Kurth sich zunächst auf der Ersatzbank befand. Für Müller war dieses Spiel eine der weitesten Auswärtsfahrten ihrer bisherigen Karriere. Die Mannschaft reiste am Samstagmorgen mit dem Bus nach Freiburg, absolvierte am Nachmittag eine Laufeinheit und verbrachte den Abend entspannt. Ein weiteres Lauftraining folgte am Sonntagmorgen, bevor das Spiel vor zahlreichen Zuschauern stattfand. Müller bezeichnet das Erreichen des Halbfinals als „etwas ganz Besonderes“, insbesondere nach dem scheitern ihres Teams im Vorjahr im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft an 1899 Hoffenheim.

Hoffenheim als möglicher Gegner

Die Auslosung für das bevorstehende Halbfinale findet am 14. März statt, wobei Hoffenheim als möglicher Gegner in der Luft hängt. Müller hat keinen speziellen Lieblingsgegner unter den verbleibenden Teams, äußert jedoch den Wunsch nach einem Heimspiel, um die besondere Kulisse und die Unterstützung von den Zuschauern zu erleben.

Im Kontrast zu diesen Aussichten wurde die U17-Juniorinnenmannschaft des VfL Wolfsburg kürzlich aus der Deutschen Meisterschaft ausgeschlossen. Im Halbfinal-Rückspiel gegen TSG Hoffenheim, das vor 350 Zuschauern im Stadion am Elsterweg stattfand, endete das Spiel 0:0. Die Wolfsburger hatten das Hinspiel mit 0:1 verloren und verpassten daher den Einzug ins Finale. Vor dem Rückspiel wurden fünf Spielerinnen und die Teammanagerin verabschiedet.

Der Anpfiff der Partie wurde um 12 Uhr durch Schiedsrichterin Levke Scholz vorgenommen. Wolfsburg begann druckvoll und hatte mehrere gute Torchancen, unter anderem in der 10. Minute durch eine Ecke von Antonia Wagner, die von der TSG-Keeperin Romy Bräutigam abgewehrt wurde. In der ersten Halbzeit dominierten die Wolfsburger das Spiel, doch der Halbzeitstand blieb 0:0.

In der zweiten Halbzeit wechselten beide Teams Spielerinnen. Trotz intensiver Bemühungen und weiterer Chancen, wie einem Fallrückzieher von Nia Hildebrandt in der 49. Minute, gelang es Wolfsburg nicht, ein Tor zu erzielen. Schließlich endete die Partie erneut torlos, was für das Team das Ausscheiden aus dem Wettbewerb bedeutete. Trainer Markus Herbst äußerte enttäuscht, dass die Mannschaft den Finaleinzug verdient hätte und lobte das Team für ihren Einsatz.

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