
Am 28. Februar 2025 wurde eine 67-jährige Frau in Uelzen Opfer eines Betrugs, der durch einen Telefonanruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter ausgelöst wurde. Der Anrufer gab vor, es gäbe unberechtigte Buchungen auf dem Konto der Geschädigten, und forderte sie zur Übermittlung ihrer Online-Banking-PIN auf, um diese Buchungen stornieren zu können. Durch diese unberechtigte Weitergabe der PIN wurden 20.000 Euro von ihrem Konto abgebucht. Die Polizei warnt eindringlich davor, keine Kennwörter oder Zugangsdaten an andere Personen weiterzugeben, selbst wenn diese sich als Bankmitarbeiter ausgeben.
Dieser Vorfall stellt einen weiteren Hinweis auf die Risiken von Online-Banking dar. Wie bsi.bund.de berichtet, wird Online-Banking zunehmend von Internet-Kriminellen ins Visier genommen.
Online-Banking und seine Risiken
Online-Banking ermöglicht es Nutzern, Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus zu erledigen, birgt jedoch auch erhebliche Sicherheitsrisiken. Phishing ist eine weit verbreitete Methode, bei der Kriminelle versuchen, Passwörter und Transaktionsnummern (TANs) zu stehlen. Täter senden oft gefälschte E-Mails, die offiziellen Banknachrichten ähneln, und fordern die Empfänger auf, auf Links zu klicken, die zu gefälschten Webseiten führen. Dort werden die Nutzer aufgefordert, sensible Informationen wie Kontonummern, PINs und TANs einzugeben.
Angesichts solcher Betrugsversuche ist es wichtig, in digitalen Nachrichten keine Zugangsdaten preiszugeben. Um dem Risiko weiterer Betrugsfälle entgegenzuwirken, sollten Kunden aufmerksam sein und ihre Sicherheitspraktiken beim Online-Banking regelmäßig überprüfen.