
Der Nordwesten Deutschlands hat eine lange Tradition im Basketball, insbesondere im Männerbereich, jedoch fehlt es an einer starken Vertretung in der Frauen-Bundesliga (DBBL) sowie der 2. Liga. Bekannte Männer-Teams in der Region sind die EWE Baskets Oldenburg, Rasta Vechta, die Eisbären Bremerhaven und die Artland Dragons Quakenbrück. In der DBBL sind der Mitteldeutsche BC (MBC) und die BG Göttingen die einzigen aktiven Teams aus der Region, beide stehen jedoch vor dem Abstieg.
Im Fußball haben viele Männer-Profivereine inzwischen Frauenteams etabliert, was im Basketball bislang nicht der Fall ist. Die EWE Baskets Oldenburg haben Pläne, ein Basketball-Angebot für Frauen und Mädchen aufzubauen, benötigen dafür jedoch Zeit und finanzielle Mittel. Der Stammverein OTB bietet bereits ein Frauen-Team in der 2. Regionalliga an, und auch der Stadtrivale BTB Royal Ladies hat eine weibliche Mannschaft. Um im Frauenbasketball erfolgreich zu sein, sind gute Sponsoren erforderlich.
Förderung des Frauenbasketballs
Die EWE Baskets Oldenburg investieren aktiv in den Nachwuchs und planen die Errichtung eines Baskets-Campus sowie einer neuen Dreifeld-Halle, die auch für Mädchenbasketball genutzt werden soll. Die Eisbären Bremerhaven versuchen ebenfalls, den Frauenbasketball von der Basis zu stärken, haben jedoch bislang kein konkretes Ziel für die Etablierung eines Profiteams. Rasta Vechta bietet Mädchenteams im Nachwuchsbereich an, sieht sich jedoch aufgrund der hohen Auslastung im Jungen- und Herrenbereich nicht in der Lage, das Angebot für Mädchen weiter auszubauen.
Aktuell stehen die EWE Baskets Oldenburg vor einem wichtigen Spiel: Am 29. März 2025 spielen sie gegen den Mitteldeutscher BC in der deutschen BBL. Ihr vergangenes Spiel gegen MHP Riesen Ludwigsburg endete mit einem Sieg von 66 zu 79.
Für aktuelle Spieler der EWE Baskets Oldenburg gehören unter anderem Guards wie Justin Jaworski, Ben Ayre und Geno Crandall zu den Aktiven. Die Leistung und Form der Mannschaft wird mithilfe eines Algorithmus von Sofascore analysiert, der auf den letzten zehn Spielen basiert.