
Am 17.03.2025 hat das Weiße Haus die Forderungen eines französischen Politikers zurückgewiesen, die Freiheitsstatue an Frankreich zurückzugeben. Die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Leavitt, erklärte auf die Frage, ob die Statue zurückgeschickt werden solle: „Auf gar keinen Fall“. Sie bezeichnete den französischen Politiker Raphaël Glucksmann als „unbedeutend“ und riet ihm, dankbar zu sein. In ihrer Antwort wurde auch auf die Rolle der USA im Zweiten Weltkrieg verwiesen, als die USA zur Befreiung Frankreichs beitrugen.
Der französische Europaabgeordnete Glucksmann hatte bei einem Parteitag geäußert, dass die USA nicht länger die Werte vertreten würden, die Frankreich zur Schenkung der Statue bewegt hätten. Obwohl Glucksmann die Rückgabe der Statue fordert, spricht er jedoch nicht für die französische Regierung. Die Freiheitsstatue, ein Symbol der Freiheit, steht im New Yorker Hafenbecken und wurde 1876 von Frankreich als Geschenk zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA übergeben und 1886 eingeweiht, wie Kreiszeitung Wesermarsch berichtete.
Forderungen nach Rückgabe und Kritik an der US-Regierung
Glucksmann kritisierte die US-Regierung, da sie sich seiner Meinung nach auf die Seite der Tyrannen gestellt habe. Diese Bemerkung schließt nicht nur die Spannungen im politischen Diskurs ein, sondern reflektiert auch eine breitere Unzufriedenheit mit den aktuellen politischen Verhältnissen. Die Freiheitsstatue, die viele Einwanderer als Symbol der Hoffnung auf ein besseres Leben betrachten, wurde vor rund 150 Jahren als Zeichen der Freundschaft und Freiheit zwischen Frankreich und den USA geschenkt, wie Die Zeit berichtete.