
Kevin De Bruyne steht vor einem Neuanfang, nachdem er Manchester City nach zehn Jahren am Saisonende verlässt. In emotionalen Abschiedsposts über soziale Netzwerke hat De Bruyne seine Dankbarkeit für die Zeit bei City zum Ausdruck gebracht, wo er von 2015 bis 2025 insgesamt 413 Pflichtspiele absolvierte und sechs Meistertitel sowie die Champions League im Jahr 2023 gewann. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus, und eine Verlängerung ist nicht vorgesehen, sodass er ablösefrei wechselt.
Der Spieler hat angedeutet, dass er einen Wechsel nach Saudi-Arabien oder in die USA in Betracht zieht. Trainer Pep Guardiola beschreibt De Bruyne als einen der größten Mittelfeldspieler in der Geschichte der Premier League und lobt seine Leistungen während seiner Zeit im Klub, wo er mindestens 13 Titel gewann, darunter sechs Premier-League-Titel, zwei FA-Cups und vier Ligapokale.
Interesse des VfL Wolfsburg
Auf De Bruynes bevorstehenden Abschied hat der VfL Wolfsburg humorvoll auf „X“ reagiert und signalisiert Interesse an einer Rückkehr des Spielers, der bereits eine Saison auf Leihbasis für Werder Bremen in der Bundesliga spielte. Die Wölfe durchleben derzeit eine sportliche Krise und belegen den neunten Platz in der Bundesliga. Trainer Ralph Hasenhüttl, dessen Vertrag für die nächste Saison gilt, äußerte sich gelassen zu Spekulationen über seine Zukunft im Verein, während der VfL nur zwei der letzten elf Pflichtspiele gewinnen konnte und zuletzt eine 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hinnehmen musste.
Vor De Bruynes Abschied stehen noch acht Ligaspiele mit Manchester City auf dem Programm, bevor er an der Gruppenphase der Klub-WM teilnehmen wird. Seine verbleibende Zeit bei City möchte er nutzen, um sich von dem Klub gebührend zu verabschieden und möglicherweise mit einem Titel den Abschied zu krönen, da die Mannschaft derzeit im Halbfinale des FA-Cups steht.