
In Wolfsburg sind obdachlose Menschen Teil des Stadtbildes und häufig in der Innenstadt, Unterführungen und Tiefgaragen anzutreffen. Ein Obdachloser, der am St. Annen-Knoten am Berliner Ring sein Lager aufgeschlagen hatte, wird seit einiger Zeit vermisst. Seine Habseligkeiten, darunter ein Fahrrad, Schlafsack und Pappe, sind ebenfalls verschwunden. An der Brücke am St. Annen-Knoten steht nur noch eine Plastikblume in einer Vase.
Monika und Wolfgang Schmidt engagieren sich seit über 30 Jahren für obdachlose Menschen und bringen wöchentlich Lebensmittel in die städtische Unterkunft in der Borsigstraße. Der vermisste Mann, geschätzt auf 60 Jahre alt, ist in der Unterkunft bekannt und hat dort gelegentlich übernachtet. Zuletzt wurde er gesehen, als er im Lebensmittelmarkt am Berliner Ring Vogelfutter kaufte. In der Unterkunft in der Borsigstraße leben derzeit 95 Menschen, wobei die Zahl zwischen 90 und 130 schwankt, bei einer maximalen Kapazität von 180.
Unterstützungsangebote in Wolfsburg
In Wolfsburg gibt es zudem verschiedene Unterstützungsangebote, darunter den Tagestreff Carpe Diem, den Caritas Mittagstisch und die Wolfsburger Tafel. Die Stadtverwaltung führt jedoch keine stadtweiten Statistiken über obdachlose Menschen. Der Aufenthaltsort des Mannes vom St. Annen-Knoten ist der Stadtverwaltung bekannt, jedoch wurden keine weiteren Informationen hierzu bereitgestellt. In der Vergangenheit wurden obdachlose Menschen in der Innenstadt aufgefordert, Plätze zu verlassen, was durch vorübergehende Platzverweise geschah.
Weitere Informationen zu sozialen Hilfen in Wolfsburg finden interessierte Bürger auf der Webseite der Stadt Wolfsburg, wo Unterstützungsangebote detailliert beschrieben sind, darunter Leistungsangebote für Asylsuchende nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Hilfsangebote für von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen.
Für detaillierte Informationen zur sozialen Unterstützung in Wolfsburg besuchen Sie die Seite von Wolfsburg.de.
Zusätzliche Details zu dem vermissten Mann am St. Annen-Knoten finden Sie in dem Artikel von WAZ Online.