FDP Bremerhaven: Hilz setzt auf Qualität im Tourismus und Schutz der Hotels!
Hauke Hilz von der FDP Bremerhaven thematisiert die Herausforderungen im Tourismus und betont die Bedeutung lokaler Angebote.

FDP Bremerhaven: Hilz setzt auf Qualität im Tourismus und Schutz der Hotels!
Hauke Hilz, der Kreisvorsitzende der FDP Bremerhaven, hat auf die jüngsten Äußerungen der Dehoga reagiert und dabei betont, wie wichtig eine stabile Tourismus- und Gastronomiebranche für die Stadt ist. „Wir müssen die Sorgen der Branche ernst nehmen“, erklärt Hilz und spricht von der drängenden Notwendigkeit, den „Wildwuchs“ bei Ferienwohnungen zu stoppen. Diese unregulierte Entwicklung stellt eine Herausforderung für lokal geführte Hotels und Restaurants dar, die zur Vielfalt und Lebensqualität in Bremerhaven beitragen.
Die FDP setzt sich aktiv für eine Verbesserung der Kontrollen in diesem Bereich ein und strebt faire Wettbewerbsbedingungen an. Hilz bezeichnet das Novo-Projekt als einen „seltenen Lichtblick“. Die finanzielle Grundlage dieses Projekts ist entscheidend nicht nur für die Innenstadt, sondern auch für die Aufenthaltsqualität und die umliegenden Betriebe. Nordsee-Zeitung hebt hervor, dass die FDP mit dem Novo-Projekt Hoffnung auf eine positive Entwicklung im Tourismusbereich verbindet.
Arbeitskräftemobilität in der EU
Ein weiterer Aspekt, der in der Diskussion um die Gastronomie nicht fehlen darf, ist die Arbeitskräftemobilität in Europa. Die Freien Demokraten möchten Hürden in diesem Bereich abbauen, um ausländischen Arbeitskräften den Zutritt zum deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Laut FDP wird der Bau digitaler One-Stop-Shops gefordert, um die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Einen weiteren Schritt in diese Richtung stellt die Modernisierung der EU-Entsenderichtlinie dar.
Die Hotellerie und Gastronomie sind als Grundpfeiler des deutschen Tourismus identifiziert worden. Deshalb ist es besonders wichtig, die Attraktivität der Branche zu fördern, nicht zuletzt durch die Möglichkeit, Anträge in der Muttersprache zu stellen und eine rasche Bearbeitung zu garantieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf dem Programm Erasmus+, das jungen Menschen mehr Auslandserfahrungen ermöglichen soll.
Trends in der Arbeitskräftemobilität
Ein aktueller Bericht zur Arbeitskräftemobilität in der EU zeigt, dass im Jahr 2021 etwa 10,2 Millionen erwerbsfähige EU-Bürger in einem anderen Mitgliedstaat lebten. Deutschland, die Schweiz und Luxemburg sind die Hauptziele für fast 60% dieser grenzüberschreitenden Arbeitskräfte. Wie im dsv-europa Bericht hervorgeht, wünschen sich viele Arbeitnehmer aus Rumänien, Polen und Italien bessere Arbeitsbedingungen in der Bundesrepublik. Dass etwa 70% dieser Arbeitskräfte Männer sind, zeigt die Herausforderungen, denen sich insbesondere die sozialen Sicherungssysteme gegenübersehen.
Die Themen der Arbeitskräftemobilität und die Herausforderungen in der Branche sind eng verknüpft. Es ist entscheidend, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl lokalen Betrieben als auch den zugewanderten Arbeitskräften zugutekommen. So wird breiter Verständnis aufgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit der Bremerhavener Gastronomie gefördert, während gleichzeitig der Tourismus weiter wächst.