Sicher ins neue Jahr: Hamburg plant Feuerwerksverbotszonen!

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Eimsbüttel diskutiert Feuerwerks- und Verbotszonen für einen sicheren Jahreswechsel. Anträge der Volt-Fraktion am Donnerstag.

Eimsbüttel diskutiert Feuerwerks- und Verbotszonen für einen sicheren Jahreswechsel. Anträge der Volt-Fraktion am Donnerstag.
Eimsbüttel diskutiert Feuerwerks- und Verbotszonen für einen sicheren Jahreswechsel. Anträge der Volt-Fraktion am Donnerstag.

Sicher ins neue Jahr: Hamburg plant Feuerwerksverbotszonen!

In Hamburg gibt es neue Bestrebungen, zu Silvester die Verwendung von Feuerwerk gezielt zu regulieren. Die Volt-Fraktionen in den Bezirken Eimsbüttel und Hamburg-Mitte schlagen die Einführung von Feuerwerks- und Verbotszonen vor. Dabei sehen sie eine dringliche Notwendigkeit, angesichts der Probleme, die der Jahreswechsel oft mit sich bringt. Laut Eimsbütteler Nachrichten ist der Hintergrund klar: Der letzte Jahreswechsel führte zu einem großflächigen Feuerwerksverbot an prominenten Orten wie der Binnenalster und dem Rathaus. Solche Verbote sind nicht nur aus Präventionsgründen notwendig, sondern auch um Anwohner und Tiere zu schützen, die häufig unter der Lärmbelästigung und den Gefahren von Silvesterfeuerwerken leiden.

Umfragen zeigen, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung, nämlich 59 Prozent, sich strengere Vorgaben wünscht oder gar nur professionelle Feuerwerke befürwortet. Die Volt-Fraktionen argumentieren dafür, dass Feuerwerke nicht nur Unfälle verursachen, sondern auch die Rettungsdienste überlasten. Durch die Einführung klar definierter Feuerwerks- und Verbotszonen will man in der Stadt den stressigen Jahreswechsel sicherer gestalten.

Ein durchdachter Regelungsansatz

Die geplanten Maßnahmen stützen sich auf geltende gesetzliche Grundlagen, die die Nutzung von Silvesterfeuerwerk regeln. So wurde im § 23 Abs. 2 der Sprengstoffverordnung festgelegt, dass das Abbrennen von Feuerwerk der Kategorie F2 nur am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt ist. In der Nähe von sensiblen Orten, wie Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen ist Feuerwerk gänzlich untersagt. Der Bundesverband Hamburg-Mitte hebt hervor, dass örtliche Ordnungsbehörden die Möglichkeit haben, das Abbrennen von Feuerwerk an bestimmten Orten zu verbieten oder mindestens einzuschränken.

Ein besonderer Fokus der Anträge liegt auf der Schaffung von sicheren Feuerwerkszonen auf größeren Freiflächen, wo Feuerwerke reguliert und kontrolliert stattfinden können. Diese Zonen sollen zudem dazu dienen, dass Feiernde sich in einer sicheren Umgebung aufhalten können, während gleichzeitig Anwohner und Tiere vor den Folgen von pyrotechnischen Festivitäten geschützt werden.

Warum Verbotszonen wichtig sind

Das Konzept von Verbotszonen hat sich in vielen Städten als wirksam erwiesen, wie auch der Deutsche Städtetag bestätigt. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, gefährliche Situationen, in denen Menschen überprüft werden müssen oder Einsatzkräfte angriffen werden, zu vermeiden. Sie bieten insbesondere für Krankenhäuser, Seniorenheime und historische Gebäude einen zusätzlichen Schutz. Außerdem helfen sie, Brände zu verhindern und den Lärm in den Innenstädten deutlich zu reduzieren. Zudem sorgt ein Verbot von privaten Feuerwerken für eine spürbare Verbesserung der Luftqualität und vermindert die Feinstaubbelastung.

Die Bezirksversammlung Eimsbüttel wird an diesem Donnerstag über die Anträge abstimmen, und die Entscheidung könnte grundlegende Änderungen für den kommenden Jahreswechsel mit sich bringen. Es bleibt abzuwarten, wie die Bürgerinnen und Bürger auf die vorgeschlagenen Maßnahmen reagieren und ob es tatsächlich gelingt, einen sichereren und angenehmere Jahreswechsel zu gestalten.