Merz in Hamburg: Neue Milliarden für Verkehrsprojekte und Infrastruktur!
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht am 25. November 2025 Hamburg, um Verkehrsinfrastruktur und Hafenfinanzierung zu besprechen.

Merz in Hamburg: Neue Milliarden für Verkehrsprojekte und Infrastruktur!
Ein herzliches Willkommen in der Hansestadt! Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stattete Hamburg am 25. November 2025 einen Besuch ab, wo er von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Rathaus empfangen wurde. In einer Senatssitzung kamen aktuelle Themen auf den Tisch, die nicht nur die Stadt, sondern auch die Region betreffen. Besonders im Fokus standen die Zukunft und die Finanzierung des größten deutschen Seehafens.
Merz kündigte eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Verkehrsinfrastruktur an. Er versprach zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes und betonte die Wichtigkeit der Erneuerung der Elbbrücken, die als Schlüsselprojekt für die Mobilität im Norden betrachtet werden. Außerdem soll Baurecht für den Autobahnabschnitt A26-Ost geschaffen werden, um die Verkehrsanbindung zu verbessern. Auch die Modernisierung des Eisenbahnknotens Hamburg ist Teil der Pläne, um den Güterverkehr zu beschleunigen und Engpässe abzubauen.
Sanierungsstau in Hamburg
Doch nicht alles läuft rund in der norddeutschen Metropole. Der aktuelle Sanierungsstau wurde von verschiedenen Seiten angesprochen. So müssen die Norderelbbrücke und andere marode Brücken dringend repariert werden, was Dr. Gisela Bertram vom BUND Hamburg anspricht. „Sanierung muss Vorrang haben, anstatt Millionen in den Neubau der A26 Ost zu stecken“, äußerte sie sich kritisch. Die BUND Hamburg fordert die Politik auf, die Planungen zur A26 Ost zu stoppen und sich verstärkt um den Erhalt der bestehenden Infrastruktur zu kümmern.
Die Norderelbbrücke, die gravierende bauliche Mängel aufweist, wird ab kommender Woche für Spursperrungen gesperrt. Sie ist eine zentrale Verkehrsader für den überregionalen Verkehr, weshalb eine schnelle Lösung vonnöten ist. Ein weiterer Punkt, den Merz und Tschentscher ins Visier nehmen, ist der schlechte Zustand der weiteren Elbbrücken und der Köhlbrandbrücke. „Da liegt was an!“, wird sich so mancher Bürger denken.
Bundesregierung setzt auf Investitionen
Die Bundesregierung hat große Pläne für die Verkehrsinfrastruktur. Bis 2029 sind laut der Bundesregierung bundesregierung.de etwa 169 Milliarden Euro für Verkehrsprojekte eingeplant. Dies bedeutet ein massives Investitionspaket, das unter anderem die Sanierung von Brücken und die Modernisierung von Schienen sowie Straßen umfasst. Merz betont, dass alles, was baureif ist, auch tatsächlich gebaut wird.
Dank eines Sondervermögens stehen von 2025 bis 2029 über 30 Milliarden Euro mehr für Investitionen zur Verfügung. Hier wird ebenfalls ein klarer Grundsatz verfolgt: “Erhalt vor Neubau.” Dabei wird nicht nur für neue Straßen und Bahnstrecken Geld bereitgestellt, sondern auch die Verbesserung bestehender Infrastruktur soll zügig umgesetzt werden.
Der Besuch von Merz in Hamburg war Teil seiner Antrittsbesuche; bis zum Jahresende plant er, alle 16 Bundesländer zu besuchen. Nach seinem Aufenthalt in der Hansestadt geht es dann weiter nach Berlin, wo er beim Arbeitgebertag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände eine Rede halten wird. Für die Hamburger Bürger bleibt zu hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen bald sichtbar werden und die Verkehrsinfrastruktur tatsächlich einen maßgeblichen Schub erhält.