Solidaritätsdemo in Hamburg: Zehntausende fordern Freiheit für den Iran!
Am Samstag, den 17. Januar 2026, demonstrieren 5.000 bis 7.000 Menschen in Hamburg für Solidarität mit dem Iran.

Solidaritätsdemo in Hamburg: Zehntausende fordern Freiheit für den Iran!
In der Hansestadt Hamburg brodelt es, und das nicht nur wegen der winterlichen Kälte. Die iranische Community zeigt eindrucksvoll Solidarität mit den Menschen, die im Iran gegen das oppressive Regime kämpfen. In den letzten Wochen fanden über 14 Demonstrationen statt, davon alleine nach dem 9. Januar 2023, und der Trend hält an. Szene Hamburg berichtet von einer großen Mobilisierung, die am kommenden Samstag, dem 17. Januar 2026, ihren vorläufigen Höhepunkt finden wird.
Die großen Pläne für den Samstag sind bereits geschmiedet: Rund 5.000 bis 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in Hamburg erwartet. Die Hauptdemo startet um 14:00 Uhr vor dem MediaMarkt in der Mönckebergstraße, mit dem Motto: „Iran ist alles, was wir haben.“ Der Verein Migration Guide mobilisiert zahlreiche Menschen, um ein deutliches Zeichen gegen das islamische Regime und für eine demokratische Zukunft Irans zu setzen. Neben dieser Hauptveranstaltung sind auch kleinere Demos am Gänsemarkt und am Heidi-Kabel-Platz geplant.
Der Hintergrund der Proteste
Die Proteste im Iran, die seit dem 28. Dezember 2025 andauern, sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrelangen Unterdrückung durch das theokratische Regime. Laut Tagesschau sind die Massenproteste mittlerweile zu einer tiefgreifenden politischen Krise für die Führung in Teheran geworden. Die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich dramatisch, die Inflation klettert über 40%. Viele leben in Armut, und der Unmut in der Bevölkerung wächst.
„Tod dem Diktator“ ist einer der häufigsten Protestrufe, der sich gegen Ajatollah Ali Chamenei richtet. Dies zeigt, wie ernst die Forderungen der Bevölkerung sind. Die Demonstrierenden rufen zum Sturz der Islamischen Republik auf, die seit 47 Jahren an der Macht ist. In diesem Kontext hat auch Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, einen bemerkenswerten Platz innerhalb der Opposition eingenommen, auch wenn sein Einfluss umstritten bleibt.
Die brutalen Repressionen
Berichten zufolge gehen die Sicherheitskräfte brutal gegen die Demonstrierenden vor. Amnesty International hat die Vorgehensweisen der Behörden dokumentiert und spricht von gezielter Gewalt. Bislang wurden über 2.000 Menschen bei den Protesten getötet, wobei die Dunkelziffer vermutlich weitaus höher liegt. Diese Informationen stammen aus verifiziertem Material und Zeugenaussagen, die die brutale Realität im Iran widerspiegeln. Ein Eingreifen internationaler Kräfte könnte der Protestbewegung neue Impulse geben, wie Experten analysieren.
In Hamburg zeigt sich ein bemerkenswerter Zusammenhalt unter den Iraner*innen, die nicht nur ihre Stimme für Freiheit erheben, sondern auch für die vielen, die im Iran ihr Leben lassen mussten. Die Gespräche um eine mögliche Wende in der Lage im Iran ziehen international die Aufmerksamkeit auf sich. Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich optimistisch zu einem baldigen Umbruch. Der Druck auf die iranische Regierung wächst, und mit jeder Demonstration in Hamburg wird ein eindringliches Zeichen gesetzt – für sich selbst und für die unterdrückten Menschen im Iran.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Die Hamburger Solidemo ist nicht nur eine Veranstaltung, sondern ein Teil eines globalen Aufschreis für Gerechtigkeit und Menschenrechte. Und das ist es, was in diesen kalten Wintertagen wirklich zählt.