St. Pauli in der Krise: Sands wackelt und Irvine sorgt für Wirbel!
St. Pauli kämpft nach sechs Niederlagen in Folge um die Stabilität, während Spieler James Sands sich an die Bundesliga anpasst.

St. Pauli in der Krise: Sands wackelt und Irvine sorgt für Wirbel!
Schlechte Nachrichten für den FC St. Pauli: Die Mannschaft steckt mitten in einer Krise und hat inzwischen sechs Liga-Spiele in Folge verloren. Trotz der Bemühungen des Mittelfelds um Joel Fujita und James Sands bleibt der Erfolg aus. Trainer Alexander Blessin steht unter Druck und könnte im bevorstehenden Auswärtsspiel am Sonntag gegen Freiburg in der Aufstellung überraschende Entscheidungen treffen. Dabei wird spekuliert, dass es den US-Amerikaner James Sands treffen könnte, der in den letzten Spielen nicht ganz überzeugen konnte. St. Pauli24 berichtet, dass Sands zwar glaubt, einige gute Einzelauftritte hingelegt zu haben, jedoch auch einräumt, dass die schwächeren Leistungen nicht an mangelndem Einsatz liegen. Er übt sich in Geduld und hofft, sich mit zunehmender Erfahrung in der Bundesliga endlich an das hohe Niveau anpassen zu können.
Das Team kämpft nicht nur mit sportlichen Misserfolgen, sondern auch mit personellen Schwierigkeiten. Jackson Irvine, der Kapitän von St. Pauli, feierte nach einer Fußoperation im Frühjahr sein Comeback. Obwohl der 32-Jährige in den letzten beiden Ligaspielen als späte Einwechslung zu sehen war, ist die langfristige Zukunft des Australiers beim Verein ungewiss. Seine Chancen, die etablierten Mittelfeldspieler wie Sands und Fujita zu verdrängen, sind eher gering. Irvine könnte den Verein nach dieser Saison verlassen, was das Team vor eine große Herausforderung stellt. Sports Yahoo legt dar, dass Irvine in sozialen Medien auch seine Meinung zu internationalen Themen äußert, was gemischte Reaktionen hervorruft.
Ein kontroverses Thema
Die Situation rund um Irvine hat zusätzlich an Brisanz gewonnen, da er auf sozialen Medien seine Aufsicht zu Konflikten im Nahen Osten geteilt hat. Dies hat sowohl bei den Fans als auch innerhalb des Vereins gemischte Reaktionen ausgelöst. St. Pauli geht vorsichtig mit dem Thema Israel um, da die Unterstützung für den Verein und die Kommerzialisierung von schweren Themen bei den Fans auf Widerstand stößt. Trainer Blessin hat Irvines Wert für das Team zwar betont, doch die Vereinsführung hat sich nicht offiziell hinter ihn gestellt. Ein Vorstandsmitglied, René Born, hat sich abwertend über Irvine und seine Frau geäußert, was zu einer Untersuchung führte. Es wurde nun eine Geldstrafe gemäß den Vereinsregeln gegen Born verhängt, die in das Awareness Training-Programm der Jugendakademie fließen wird.
Wie die Fans auf diese Situation reagieren werden, bleibt abzuwarten. Bei kommenden Heimspielen sind Banner zu erwarten, die auf die aktuelle Problematik aufmerksam machen werden. Unter den deutschen Fußball-Ultras gilt der Grundsatz „Niemand ist Größer als der Verein“, und es ist zu erwarten, dass dies auf dem Spielfeld und neben dem Platz deutlich zum Ausdruck kommt.