Blackout in Vorpommern: Zehn Stunden Stromausfall am Neujahrsmorgen!

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Am Neujahr 2026 verursachten stürmische Böen in Anklam-Land einen zehnstündigen Stromausfall, betroffen waren mehrere Orte.

Am Neujahr 2026 verursachten stürmische Böen in Anklam-Land einen zehnstündigen Stromausfall, betroffen waren mehrere Orte.
Am Neujahr 2026 verursachten stürmische Böen in Anklam-Land einen zehnstündigen Stromausfall, betroffen waren mehrere Orte.

Blackout in Vorpommern: Zehn Stunden Stromausfall am Neujahrsmorgen!

Am Neujahrsmorgen 2026 erlebten mehrere Gemeinden im Amt Anklam-Land (Vorpommern-Greifswald) einen unerfreulichen Start ins neue Jahr. In den Orten Drewelow, Neuenkirchen, Strippow und Müggenburg fielen die Lichter aus und die Einwohner mussten über zehn Stunden ohne Strom auskommen. Die Ursache für diesen erheblichen Stromausfall war eine Beschädigung einer Mittelspannungs-Freileitung, die durch stürmische Böen hervorgerufen wurde. Die Störung wurde der e.dis Netz GmbH um 9:45 Uhr gemeldet, woraufhin sofortige Maßnahmen zur Fehlereingrenzung und Reparatur in die Wege geleitet wurden, wie nordkurier.de berichtet.

Während Müggenburg relativ zügig wieder mit Strom versorgt werden konnte, mussten die Bewohner von Drewelow, Neuenkirchen und Strippow bis zum Abend auf eine Rückkehr der Elektrizität warten. Die Reparaturen wurden schließlich um 19:23 Uhr abgeschlossen. Glücklicherweise waren die Notfallvorkehrungen, die Neuenkirchens Wehrführer Guido Wegner in Form eines Wärmeraums im Gemeindegutshaus getroffen hatte, nicht nötig. Der Wärmeraum hätte als zentrale Anlaufstelle für die betroffenen Bürger gedient und warme Getränke sowie Schlafplätze zur Verfügung gestellt.

Massnahmen in der Not

Die Vorbereitungen für einen längeren Stromausfall waren gediegen. Bei einem solchen Ernstfall wären Informationen über Lautsprecherdurchsagen und soziale Medien an die Anwohner kommuniziert worden. Auch der Gedanke, Strom für dringend benötigte medizinische Geräte bereitzustellen, war Teil der Notfallpläne, die jedoch aufgrund der rechtzeitigen Reparatur nicht zum Tragen kamen.

Stromausfälle sind nicht nur ein lokal bekanntes Phänomen, sondern können auch globale Dimensionen annehmen. Derartige Unterbrechungen der Elektrizitätsversorgung können aus verschiedenen Gründen entstehen: von atmosphärischen Einwirkungen über menschliches Versagen bis hin zu technischem Versagen im Netz. Laut einer Studie treten in Deutschland über 84% aller Versorgungsunterbrechungen in Mittelspannungsnetzen auf, was die Reliabilität von Stromversorgungssystemen unterstreicht. Manchmal sind es auch äußere Einflüsse wie Stürme, die zu solchen Vorfällen führen, wie auch auf wikipedia.de nachzulesen ist.

Prüfen der Stromversorgung

Wenn es zu einem Ausfall kommt, heißt es für die Betroffenen, erst einmal Ruhe bewahren und prüfen, ob Nachbarn eventuell noch mit Strom versorgt werden. Oft reicht ein einfaches Gespräch, um schnell herauszufinden, ob das Problem allein im eigenen Haushalt oder im Netz liegt. Störungen sollten dann umgehend an die entsprechenden Netze, wie die EWE NETZ GmbH oder die e.dis Netz GmbH, gemeldet werden, um eine baldige Lösung zu ermöglichen, wie es netze-ffo.de anmerkt.

Solche Stromausfälle sind zwar ärgerlich, aber auch lehrreich. Die Vorbereitungen und Maßnahmen der betroffenen Gemeinden zeigen, wie wichtig es ist, auf unerwartete Situationen gut gerüstet zu sein. So können die Bürger den Herausforderungen, die das neue Jahr mit sich bringen kann, besser begegnen.