Rasantes Reh-Desaster: Wildunfall auf B192 sorgt für Chaos!

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Am 26.11.2025 ereignete sich auf der B192 ein Wildunfall mit einem BMW und einem Reh. Glücklicherweise blieben die Insassen unverletzt.

Am 26.11.2025 ereignete sich auf der B192 ein Wildunfall mit einem BMW und einem Reh. Glücklicherweise blieben die Insassen unverletzt.
Am 26.11.2025 ereignete sich auf der B192 ein Wildunfall mit einem BMW und einem Reh. Glücklicherweise blieben die Insassen unverletzt.

Rasantes Reh-Desaster: Wildunfall auf B192 sorgt für Chaos!

Am späten Dienstagnachmittag kam es auf der Bundesstraße 192, zwischen den Orten Neuendorf und Wulkenzin, zu einem etwas ungewöhnlichen Wildunfall. Ein BMW-Fahrer konnte trotz seiner sofortigen Bremsung einen Zusammenstoß mit einem Reh nicht mehr verhindern. Der Aufprall war heftig: Das Reh wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo es mit einem anderen, entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Beide Autos erlitten so schwere Schäden, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Glücklicherweise blieben die Insassen der beteiligten Fahrzeuge unverletzt. Insgesamt wird der Sachschaden auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Straße musste während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten vorübergehend voll gesperrt werden, was zu leichten Verkehrsbehinderungen führte.

Derartige Wildunfälle sind kein Einzelfall. Laut Wikipedia ereignen sich in Deutschland jährlich bis zu 250.000 Kollisionen zwischen Fahrzeugen und Wildtieren, wobei Rehe die am häufigsten betroffenen Tiere sind. Über 80% der Wildunfälle betreffen die Großsäuger, und die Wahrscheinlichkeit für einen Aufprall steigt häufig in der Dämmerung und während der Brunftzeit. Österreich verzeichnete 2014 insgesamt 72.081 Wildtiere, die auf Straßen getötet wurden, und dabei wurden 338 Menschen schwer verletzt, zwei davon kamen ums Leben.

Ursachen und Präventionsmaßnahmen

Die Ursachen für Wildunfälle sind vielfältig, und die Hauptbeteiligten sind Rehe. Laut dem Wildtierinstitut haben sich im Jahr 2021 in Deutschland die häufigsten Unfallzahlen bei den Rehen mit 54.574 Fällen angesammelt. Die durchschnittlichen Kosten eines Wildunfalls beliefen sich bereits 2013 auf etwa 2.400 Euro, was die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen verdeutlicht. Eine Möglichkeit sind Wildschutzzäune sowie Überquerungshilfen wie Grünbrücken.

Zudem sind ca. 30.000 Wildwechselstellen in Deutschland ausgewiesen, die, wenn möglich, durch spezifische Verkehrsschilder gekennzeichnet sind. Autofahrern wird geraten, besonders vorsichtig zu sein, wenn sie Wildtiere am Straßenrand sehen. Maßnahmen wie Bremsen, Abblenden und Hupen können helfen, gefährliche Situationen zu entschärfen.

Eine gute Nachricht ist, dass die Schäden, die durch Wildunfälle verursacht werden, meist von der Teilkasko-Versicherung gedeckt sind, vorausgesetzt, die Fahrer können eine Wildunfallbescheinigung vorlegen.

Die Situation ist ernst, und die Gefahr von Wildunfällen sollte nicht unterschätzt werden. Das Bewusstsein für diese Problematik ist entscheidend, um die Straßen für sowohl Autofahrer als auch unsere Wildtiere sicherer zu gestalten.