Wichtel Theo und die magische Kraft des Adventskranzes in der Vorweihnachtszeit
Erfahren Sie, wie die Tradition des Adventskranzes in Anklam lebendig bleibt und das Licht der Hoffnung in kalten Wintern spendet.

Wichtel Theo und die magische Kraft des Adventskranzes in der Vorweihnachtszeit
In der Vorweihnachtszeit zaubern Licht und Wärme gemächlich in die Herzen der Menschen. Heute, am 29. November 2025, reflektiert Wichtel Theo über die Tradition des Adventskranzes, während er gemütlich am Kamin sitzt, bedingt durch ein Hüftleiden. Diese besinnliche Zeit bringt nicht nur Nostalgie, sondern auch einen Hauch von Zuversicht. Seine klugen Gedanken und die von Wichteldame Elli eröffnen uns einen Blick auf die Veränderungen der weihnachtlichen Bräuche in den letzten Jahrzehnten.
Theos Erinnerungen gehen weit zurück: Der Adventskranz, wie wir ihn kennen, hat seine Wurzeln in der Arbeit des Hamburger Theologen Johann Heinrich Wichern, der 1839 einen großen Holzring erfand. Er bestand ursprünglich aus vier weißen und 20 roten Kerzen, die dazu dienten, Kindern aus ärmeren Schichten die Wartezeit bis Weihnachten zu verkürzen. Die Kerzen waren nicht nur Schmuck, sondern auch ein Lernmittel, um den kleinen Christkindern das Zählen nahezubringen. Der Adventskranz symbolisiert den Verlauf der vier Adventswochen und hat seine Wurzeln in deutschen lutherischen Familien im 16. Jahrhundert, wie Wikipedia berichtet.
Die Bedeutung des Advents
Der Advent, der am 30. November 2025 offiziell beginnt, ist mehr als nur ein Countdown bis zum Fest. Er ist eine Zeit der inneren Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi. Das lateinische Wort „Advent“ bedeutet „Ankunft“ und betont die Hoffnung auf die Geburt des Messias sowie auf seine zweite Wiederkunft. Wie EKHN hervorhebt, handelt es sich um eine Zeit, die in der christlichen Tradition tief verwurzelt ist und den Gläubigen Raum für Reflexion und Vorfreude bietet.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Adventszeit ist der Adventskalender, der ebenfalls in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Vorpommern entstand. Die erste Kerze des Advents wird am ersten Adventssonntag entzündet. Jede der vier Kerzen steht symbolisch für Werte wie Hoffnung, Frieden, Freude und Liebe. Die letzte Kerze, oft als Christkerze bezeichnet, wird dann an Heiligabend oder am ersten Weihnachtstag angezündet. In vielen katholischen und protestantischen Kirchen sind die vier Kerzen violett oder rosa, wobei das rosa Licht in der dritten Woche des Advents für Freude steht, während die modernen Formen des Kranzes oft aus immergrünen Zweigen gefertigt sind, die für ewiges Leben stehen.
Die Sehnsucht nach Licht
Besonders in den kalten und langen Wintern war der Anblick einer brennenden Kerze ein tröstlicher Begleiter. Der Jahrtausendwinter von 1708/09 mit seinen bitterkalten Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius machte die Sehnsucht nach Licht und Wärme besonders spürbar. Wie Theo und Elli anmerken, ist die Symbolik des Lichtes eng mit der Botschaft von Jesus als dem Licht der Welt verbunden. Diese Volksweisheit ist auch heute noch von Bedeutung und bietet den Menschen in der modernen Zeit einen Anker der Hoffnung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Advent und seine Bräuche uns nicht nur durch die Dunkelheit der Wintermonate leiten, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit zur Reflexion und Dankbarkeit bieten. Theo und Elli laden alle ein, die warme Atmosphäre dieser besonderen Zeit zu genießen und die Vorfreude auf das bevorstehende Fest zu leben.